


Wien - MAK-Direktor Peter Noever hat am Freitag, einen Tag nach Rückkehr von einer Auslandsreise, in einer kurzfristig einberufenen Mitarbeiterversammlung gegenüber der Belegschaft des Museums zu jüngsten Berichten über das MAK Stellung genommen. Laut APA-Informationen sprach er dabei von "einer gezielten Kampagne" gegen ihn und das Museum, die von einem ehemaligen Mitarbeiter losgetreten worden sei. Dieser liege mit ihm bzw. dem Museum in einem unberechtigten Honorarstreit, in dem er nicht nachzugeben gedenke.
Gegenüber der APA hatten Mitarbeiter vor kurzem das schlechte Betriebsklima im MAK beklagt und gegen Führungsstil und Management des Direktors heftige Kritik vorgebracht. Diese Berichte seien dazu geeignet, den Ruf des Hauses zu schädigen und damit letztlich auch Arbeitsplätze zu bedrohen, so der Direktor. Er sei aber gerne bereit, sich mit konkreten - auch anonym vorgebrachten - Vorwürfen auseinanderzusetzen. Mitarbeiter des Hauses sehen darin ein positives Beispiel von Krisenmanagement: "So etwas hat es bei uns in den letzten 20 Jahren nicht gegeben. Das hätten wir uns immer gewünscht: Dass man mit uns das Gespräch sucht." (APA)
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Nebenbei gesagt, war der Applaus den Herr Noever für seine Erklärungen vor der MAK-Mitarbeiterversammlung (über 60 Mitarbeiter) bekam, nicht eingespielt – sondern real. Und nebenbei II : Ein Museum in Turbulenzen ist ein Museum in Bewegung. So schauts aus.
..nur
weil die MAK-Mitarbeiter klatschen heisst das nicht zwangsläufig, dass
sie dem Schwachsinn den der Direktor verzapft zustimmen.
Das bewerfen des Direktors mit Tomaten wäre ein Entlassungsgrund...also klatschen sie halt. Was sollten sie sonst tun....
Man kann sich die Stimmung in der MAK-Führungsetage wie die letzten Stunden im Berliner Führerbunker vorstellen: Die Stalinorgeln der kritischen Öffentlichkeit heulen, die Nerven des Oligarchen und seiner Satrapen liegen blank. Doch ein Ausweg bietet sich in letzter Minute: Noever wird Kunstminister von Nordkorea!
Mit
Kampagnen kennt er sich aus der "Nobelsozi" vom Stubenring! Hat er doch
seinerzeit, bei jener gegen Waldheim, "den Stein des Anstoßes" in Form
eines Felsblocks in der Museumshalle präsentiert. Erbärmlich gibt sich
nun der C.E.O. vom MAK gegenüber seinen Mitarbeitern. Mit der Angst vor
Arbeitsplatzverlust versucht für sich Stimmung zu machen.
Die einzigen die ihren Arbeitsplatz verlieren könnten - und
sollten - sind Noever und seine ihm hörigen Damen aus der
Führungsetage. Ehrlich gesagt: Das wäre gut fürs MAK!
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