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vom 25.07.2007 - Seite 017

KUNST: Sichtweisen von 17 Künstlern

Aussterbende Telefone

Von aussterbenden Telefonzellen in Japan, obdachlosen Kindern in den USA, strenggläubigen Mennoniten und den ersten isländischen Immigranten erzählt eine Ausstellung im Landeskulturzentrum Ursulinenhof und der Galerie der Berufsvereinigung Bildender Künstler Oberösterreichs.

Die unterhaltende Mischung aus Installationen, Bildern, Fotografien und Performances ist die erste Abschlussausstellung des transart institute. 17 Künstler zeigen, was sie in der dreijährigen Ausbildung zum Master of Arts in Linz gelernt haben.

Die Kanadierin Freya Olafson nähert sich der Spannung zwischen Tradition und Globalisierung in der kanadisch-isländischen Gesellschaft mit einer multimedialen Tanzperformance. Die interaktive Sound-Installation des österreichisch-amerikanischen Künstlers Markus Vogl (Bild) erlaubt dem Besucher, vor Ort aktuelle Geldwechselkurse zu einer eigenen Komposition zu arrangieren. Die massiven weltweiten Geldflüsse werden so greifbar gemacht.

Einblick in die Welt von obdachlosen Kindern in den USA gibt Sheila Schumacher. Sie hat den Jugendlichen Kameras in die Hand gedrückt. In Japan für Aufregung gesorgt hat die Arbeit des Schweizers Markuz Wernli Saito. Er hat die Telefonzelle als aussterbendes Objekt präsentiert und es bis ins Kyoto-TV geschafft. (ege)

Info: www.transartinstitute.org

Installation von Markus Vogl lädt zur Eigenkomposition ein.


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