
Wien - Für die ausgeschriebene Stelle der museologischen Direktion des Wiener Leopold Museums sind 32 Bewerbungen eingegangen, gab der kaufmännische Direktor Peter Weinhäupl am Mittwoch, einen Tag nach Ende der Ausschreibungsfrist, bekannt. Ein Drittel der Bewerbungen kommt von Frauen, ebenso ein Drittel aus dem Ausland.
"Es gibt auch ein paar interne Bewerbungen sowie ein paar sehr interessante aus Wien", so Weinhäupl. In einer ersten Sichtung werden rund zehn Bewerber ausgewählt, die zu Hearings geladen werden. "Anfang Mai möchten wir einen Namen haben." In jedem Fall soll das Haus sein Zehn-Jahres-Jubiläum am 21. September bereits unter neuer museologischer Leitung feiern.
"Das Rennen ist völlig offen", wies Weinhäupl anderslautende Spekulationen zurück. "Es gibt keinen Favoriten." Der kaufmännische Direktor wird gemeinsam mit dem Stiftungsvorstand das Auswahlgremium der museologischen Leitung bilden. Er zeigte sich angetan über die Qualität der eingereichten Konzepte. "Sie sind sehr breitgefächert. Die Verschränkung der Sammlung mit zeitgenössischen Aspekten ist etwas, was immer wieder vorkommt. Und, was besonders erfreulich ist: Alle Konzepte sind im Sinne Rudolf Leopolds." (APA)
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