99 Fotografien im Format neun mal elf
Karlheinz Essl traf den seit einigen Jahren in New York lebenden Künstler im Jänner in dessen Atelier im "big apple". Der Eindruck der zahllosen amerikanischen Flaggen in den Straßen in Reaktion auf die Terroranschläge des 11. September veranlasste den Sammler, die 99 Fotografien im Format neun mal elf umfassende Serie für eine Präsentation in sein Museum "Kunst der Gegenwart" zu holen.
Die Fahne als Gesinnungsausweis und Konsumartikel
Nach Angaben des Hauses zeigt die Serie die Fahne in unterschiedlichem Kontext: Das Symbol der Gemeinschaft einer multi-ethnischen Gesellschaft wird Ware, Requisit einer Schaufenstergestaltung, patriotische Zuwaage zum Konsumartikel, Ausweis einer Gesinnung. "Das Hinschauen mit der Kamera ist auch ein Wegschauen: Es verschafft emotionale Distanz", heißt es in der Aussendung.
Priesch wird bei der Vernissage zur Foto-Installation anwesend sein.
(APA)
Quelle: © derStandard.at