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25. Februar 2009
13:55 MEZ
Krisenresistente Jubiläumsauktion im Kinsky
Max Oppenheimers "Geißelung" erzielte 446.000 Euro

Wien - Zufrieden ist man im Wiener Auktionshaus im Kinsky mit dem Ergebnis der Jubiläumsauktion am Dienstag: Die Verkaufsrate lag bei 68 Prozent, der Umsatz erreichte fast 5,6 Millionen Euro. Das Toplos, Max Oppenheimers "Geißelung", erzielte trotz eines Ausfuhrverbotes mit 446.000 Euro (Kaufpreis: 557.500 Euro) den Höchstpreis des Abends.

Die höchste Steigerung erfuhren die "Drei Musen" von Ernst Klimt, dem jüngeren Bruder Gustav Klimts. Von 18.000 wurde bis 190.000 Euro gesteigert, was einen Kaufpreis von 237.500 Euro ergibt - ein Rekord für den Künstler.

Helene Funkes "Kiefern am Meer" wurde von 15.000 auf 61.000 Euro (76.250 Kaufpreis) gesteigert. Angelika Kaufmanns "Allegorien der Temperantia und der Justitia" blieben dagegen mit 200.000 Euro unter den Erwartungen des Einbringers. Der Zuschlag erfolgte unter Vorbehalt.

Hohe Preise erzielten auch das Alfons-Walde-Gemälde "Aufstieg" (215.000 Euro bzw. 268.750 Euro Kaufpreis), eine Dose von Josef Hoffmann (hohe Ansteigerung auf 175.000 bzw. 218.750 Euro), "Balaton" von Viktor Vasarely (100.000 bzw. 125.000 Euro) und zwei Skulpturen: Joannis Avramidis' "Humanitätssäule" erzielte 80.000 Euro (102.860 Kaufpreis), Karl Prantls "Russische Stele" 90.000 Euro (112.964 Euro Kaufpreis).

"Krise? Welche Krise, könnte man fragen", heißt es in einer Aussendung, im "berstend vollen Auktionssaal" habe "eine tolle Stimmung" geherrscht. (APA)

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