| Die lange Nacht der neuen Musik | |
|
Auf dem Programm der "Ö1 Nacht" stehen Gespräche mit "Österreichern in New York" und viel Musik - u. a. Werke von Schönberg und Cerha, gespielt vom Klangforum Wien. |
Für österreichische Künstler wie Joe
Zawinul, Hans Hollein, Gerhard Roth, Maria Lassnig, Wolfgang Muthspiel u.
v. a. hat der Ideen-Umschlagplatz und Kultur-Marktplatz New York
spätestens in den 60er Jahren Paris als wichtigste Weltstadt abgelöst. Via
N.Y. wollte man der heimischen Enge entkommen. Für viele österreichische
Kulturschaffende war das Österreichische Kulturinstitut ein verlässlicher
Partner. Wort und Musik Österreich 1 nimmt dessen
Neueröffnung zum Anlass für eine mehrstündige Live-Sendung aus New York.
In Gesprächen werden "Österreicher in New York" über ihre künstlerische
Arbeit und ihre US-Erfahrungen sprechen. In Kurzkonzerten wird das
Klangforum Wien für das New Yorker Eröffnungspublikum Stücke
österreichischer Komponisten spielen. Und natürlich wird auch Raimund
Abrahams extravagantes Bauwerk selbst Thema der "Ö1 Nacht aus New York"
sein. Ungewöhnlicher Konzertraum Die "Ö1 Nacht" aus Abrahams Kulturforum beginnt um 23.00 Uhr, also um
17.00 Uhr New Yorker Zeit. Die Gespräche mit "Österreichern in New York" -
mit dauernd dort Lebenden und häufigen Pendlern - werden Dorothee Frank
und Wolfgang Kos führen. Christian Scheib präsentiert das Musikprogramm.
Der Ablauf steht fest, mit Überraschungen darf gerechnet werden: Selten
sind Konzerte aus einem so schmalen und mit Eröffnungsprominenz dicht
gefüllten Gebäude live übertragen worden. Breites Programm Das Klangforum Wien wird u. a. Stücke von Arnold Schönberg, Olga
Neuwirth und Gerhard Winkler spielen, um 3.00 Uhr MEZ sind Frank Schrekers
"Wind" und Friedrich Cerhas 2. Streichquartett zu hören. Den Abschluss
bildet, als Reverenz an New York, eine Interpretation von Terry Rileys "In
C". Die transatlantische Nacht soll bis 5.00 Uhr früh dauern: Wenn in Wien
gerade der Tag anbricht, ist's in Manhattan "Round
midnight". | ||