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| | Künstler zeigen „Schätze“ des Lentos plakativ |
LINZ.
„Darf ich Ihnen Ihre Sammlung zeigen?“ Unter diesem Motto machen die
Künstler Eva Schlegel, Waltraud Cooper, Dietmar Brehm, Gunter Damisch
und Klaus Liedl in einer Plakatkampagne auf das Kunstmuseum Lentos
aufmerksam.
Ab Mittwoch soll im Großraum Linz
darauf hingewiesen werden, dass die „modernen Kunstschätze“ des Lentos
allen Bewohnern und auch den Touristen gehören. Gemeinsam mit den
Künstlern, die selbst in der Sammlung des Museums vertreten sind, will
die Direktorin Rollig einladen, den Besitz „immer neu, immer wieder
anders und immer besser“ kennenzulernen.
Effekthascherei verweigern und kultuelle Kompetnez vermitteln
In
der Kampagne sieht Museumsdirektorin Stella Rollig die zentralen
Anliegen ihrer Arbeit am Lentos thematisiert: „In Zeiten beschleunigten
Konsums auf allen Ebenen werden Gegenbewegungen überlebensnotwendig.“
Museen müssten die Geschwindigkeit und Effekthascherei des
Unterhaltungsbusiness verweigern, um nachhaltig Optionen zur
Orientierung und kulturelle Kompetenzen zu vermitteln, betonte die
Direktorin. Konzentration auf Beständiges sei gefragt. „Die Sammlung
des Museums ist der wichtigste Bezugspunkt dieser Arbeit“, erklärte
Rollig.
@apa/nachrichten.at
vom 10.09.2007 | | |
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