


Geschenke von Oswald Oberhuber.
Wien - 101 Zeichnungen hat Oswald Oberhuber dem MAK geschenkt: Entwürfe für Möbel, Architektur, Plakate und Skulpturen. Es sei "etwas, was hierhergehört", so Oberhuber. "Mal schauen, ob der (MAK-Direktor Peter, Anm.) Noever eine Freude damit hat", schmunzelte der 78-jährige Künstler bei der Präsentation seiner Schenkung. Dem MAK war Oberhuber nicht zuletzt als Rektor der Angewandten stets eng verbunden.
"Einfach Ossi"
Oberhuber sei als "Künstler, Rektor und Häuslbauer" nicht zu trennen, betonte der MAK-Direktor in seinen Dankesworten für die "großzügige Schenkung". "Er hat alle Weihen erhalten, die ein Künstler bekommen kann - und auch das hat ihn nicht gebrochen." An das MAK übergab der vielseitig aktive Künstler mit den Entwürfen für Möbel und Objekte einen Teil seines Schaffens, der ihm selbst noch "eher wenig bekannt" erscheint. Doch zieht sich durch die Blätter, die im Lesesaal aufgelegt wurden, eine klare Handschrift. "Einfach Ossi", wie seine Schülerin Eva Schlegel es in einer kleinen Laudatio auf den Punkt brachte.
Ein "Denkmal für Dichter" setzt er mit dem Design für einen Bau aus Bleistiften, "Holzhäuser" entwirft er aus Fingertürmen, fantastisch nach hinten gebogene Sessellehnen und labyrinthische Figuren machen utopische Aussagen, daneben zeigen filigrane Skizzen von Scharnieren oder detailgenaue Ausarbeitungen von Tischfüßen den von Noever angesprochenen "Häuslbauer". Visionär sind Städtebau-Ideen wie die "Innenverbauung" oder der "Autobahnhof", realisiert wurden seine Entwürfe für den mit Margarethe Cufer gestalteten Wohnbau Esterhazygasse/Linke Wienzeile. (APA)
360.000 Kunstinteressierte haben in den vergangenen fünfeinhalb Monaten die seit Juni geöffneten Ausstellungen besucht
Vom Studio in den Auktionssaal: Zaha Hadid zählt zu den Stars der zeitgenössischen Designszene
Genf behauptet sich als Marktplatz für Uhren und die Sammlung YSL übertrifft neuerlich die Erwartungen
Von Wien über Köln nach Abu Dhabi: Design gehört zum fixen Bestandteil im Angebot von Kunstmessen und Auktionshäusern
Konvolut von 101 Zeichnungen
"Der
Stil besteht aus methodologischen Gesetzmäßigkeiten", doziert Patrik
Schumacher, der engste Mitarbeiter der Designerin Zaha Hadid
Bestückt mit Leihgaben aus dem Museum der Schönen Künste in Havanna
In
Klosterneuburg feiert man "10 Jahre Essl Museum": Karlheinz Essl lud
zehn Museumsdirektoren und sich selbst ein, um je 200.000 Euro Kunst zu
kaufen
Klassische Moderne und Zeitgenössische Kunst, Alte Meister, Biedermeier und Klassische Moderne
Museumsquartier: Vom Gebilde aus den Liegemöbeln namens Enzis blieben nur verkohlte Reste
Ausstellungen des Otto-Mauer-Preis-Trägers Siggi Hofer in Wien und Krems
Von der Lederhose bis zur Glühbirne: Das Wien Museum zeigt mit "Kampf um die Stadt" die größte Ausstellung seiner Geschichte
Ausstellung zur Hofkunst unter Rudolf II. um 1600 mit hochkarätigen Werken des Manierismus
Ausstellung von selbst gemachtem Spielzeug aus der Dritten Welt aus der Sammlung Fritz Trupp
Alternative Themen der 70er und 80er im Fokus aktueller Kunst: "Postalternativ" im Kunstraum Niederösterreich
Gemeinsame Initiative von Museen, Kunstmarkt und Kunst-Unis
Selbstdarstellungen
als Kunstaneignung: Die ambitionierte Videoreihe "13 Lessons in
Performance Arts" zeigt Positionen weiblicher Performancekunst
Stadt will Unterstützung einstellen
Der Campus des Möbelproduzenten Vitra wird gerade um zwei Bauten, von Sanaa und Herzog & de Meuron, reicher
Bernard Frizes Austellung "Foggy Days" in der Galerie nächst St. Stephan in Wien
Der
Bildhauer Arnold Reinthaler graviert in Marmor, was andere beiläufig
auf ein Post-it kritzeln - Er hebelt Zukunft und Vergangenheit in
Echtzeit aus
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.
