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Temporäre Kunsthalle zieht von Berlin nach Wien

17.12.2010 | 11:25 |  (DiePresse.com)

Der "White Cube" kommt von der Berliner Museumsinsel nach Wien: Die Kunststiftung TBA21 will den "White Cube" von Adolf Krischanitz fünf Jahre lang bespielen. Die Halle kommt wohl in den Schweizergarten.

Die Temporäre Kunsthalle "White Cube" wird von Berlin nach Wien übersiedeln, das ist nun fix. Im November war bekannt geworden, dass die in Wien ansässige Kunststiftung Thyssen-Bornemisza Art Contemporary (TBA-21) über die Umsiedelung verhandelt. Man werde das Gebäude "nach dessen Abbau erwerben und in Wien hieraus wieder einen temporären Ausstellungsbau errichten", gab die Institution am Freitag bekannt.

Fünf Jahre lang will die von Francesca Habsburg gegründete TBA-21 die Kunsthalle in Wien bespielen. Der Abbau in Berlin wird bis Februar 2011 abgeschlossen, nach einem vorläufigen Zeitplan soll der neue Projektraum im Sommer 2011 eröffnet werden. "Mir ist es ein großes Anliegen, weiterhin wesentlich zur Entwicklung des Standortes Wien und dem kulturellen Geschehen dieser Stadt beizutragen", sagt Francesca von Habsburg, Stiftungsvorsitzende von TBA-21.

Am liebsten im Schweizergarten

Als favorisierter Standort gilt der Schweizergarten zwischen Arsenal und "20er Haus", dessen ebenfalls von Krischanitz verantworteter Umbau im Herbst 2011 eröffnet werden soll. Für das Eröffnungsprojekt war zuletzt der libanesische Künstler Walid Raad im Gespräch.

Entworfen wurde das Gebäude von dem Wiener Architekten Adolf Krischanitz. Die nach dem Vorbild des project space am Karlsplatz errichtete temporäre Kunsthalle am Berliner Schlossplatz war 2008 eröffnet worden. Ende August dieses Jahres wurde sie geschlossen, um mittelfristig dem Wiederaufbau des Berliner Schlosses Platz zu machen. Die vollständig privat finanzierte Ausstellungshalle zeigte insgesamt 16 Ausstellungen und hatte mehr als 200.000 Besucher.

 


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