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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
18. Oktober 2006
20:16 MESZ
Galerie Gabriele Senn
4., Schleifmühlgasse 1A
01/ 585 25 80
Bis 28. 10.  
Im Kreis
Barbara Mungenast bei Galerie Senn

Wien - Im Kreis der derzeit angesagten abstrakten Malerinnen befindet sich Barbara Mungenast schon länger. Viel wichtiger ist, dass die Künstlerin, die bei Ernst Caramelle studierte, nunmehr auch in ihrer Malerei zur Geometrie des Kreises und zum Pinselstrich (zurück-)gefunden hat.

Denn während amorphe Formen ihre früheren Arbeiten bestimmten, kann der gestische Farbauftrag, der die runden Bildträger umkreist, nun wieder nachvollzogen werden.

Der Betrachter folgt einer sich endlos fortsetzenden Linie, die sich schließlich zu einer zentrierten Form- und Farbkomposition verdichtet.

Dass die Künstlerin damit bewusst auf große Vorbilder wie Frank Stella, Mary Heilman oder Sue Williams referiert, ist unübersehbar; dass die Mittel und Wege der analytischen Malerei noch nicht ausgeschöpft sind, zeigt sich nicht ganz so klar. (cb/ DER STANDARD, Printausgabe, 19.10.2006)


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