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Wenig Zuschauer bei Salzburger Mozart-Ausstellung
Salzburg (APA) - Unter den Erwartungen blieb der Publikumsandrang der Mozartjahr-Ausstellung in Salzburg, die am Sonntagabend die Pforten schloss: 219.916 Gäste besuchten "Viva! Mozart" im Salzburger Museum Carolino Augsusteum (SMCA), mit einer Viertelmillion hatte Museums-Leiter Erich Marx für die bisher größte Sonderschau des Museums gerechnet. Als Grund nannte Marx, dass geringe Werbebudget von 100.000 Euro.

"Das Feedback der Besucher war fast ausschließlich enthusiastisch", bilanzierte am Montag Marx in einer Aussendung dennoch positiv. Besonders gut angekommen seien jene Bereiche, bei denen das Publikum aktiv werden konnte: beim Bölzlschießen, beim Menuett-Tanzen oder beim Würfeln mit dem historischen Eulenspiel. Die meisten Besucher kamen aus Deutschland und Österreich. Auffallend war die hohe Anzahl französischer Gäste, während die Italiener unter den Erwartungen blieben. Die Vorbereitungsarbeiten für die Ausstellung haben über vier Jahre gedauert, die Kosten beliefen sich auf rund 1,85 Millionen Euro, wobei die Finanzierung großteils durch Stadt und Land Salzburg aus dem Budget für das Mozartjahr 2006 erfolgte, der Generalsponsor Reber steuerte 350.000 Euro bei. Die Einnahmen aus Eintritten und Verkaufserlösen werden sicher mehr als eine Million Euro betragen, die endgültige Abrechnung werde aber erst in einigen Monaten vorliegen, so Marx. Bereits heute, Montag, begann die Rückgabe der Leihobjekte und der Abbau der Ausstellung, die ab Mitte Juni 2007 in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul gezeigt werden wird.

APA 13:14 8.01.2007
 
   


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