Hauptmenu . _
Hauptmenu
Hauptmenu Hauptmenu Hauptmenu
Hauptmenu .

Linkmap

.
. .

Trauer um den "Jahrhundertfotografen" - Chirac:

"Ein großer Humanist"


Auch Tage nach dem Tod des Fotografen Henri Cartier-Bresson, der am 3. August wenige Tage vor seinem 96. Geburtstag starb, hält die Trauer um den Künstler praktisch weltweit an.

Das österreichische Webverzeichnis! Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac bezeichnete Cartier-Bresson als "einen großen Humanisten". "Er war ein wesentlicher Zeuge seiner Zeit" und habe das 20. Jahrhundert "mit viel Leidenschaft fotografiert und mit seinem universellen Blick die Menschen und die Zivilisationen verewigt", sagte Chirac zum Tod des "Erfinders des Fotojournalismus" und Mitbegründers der bekannten Pariser Bildagentur Magnum. Chirac äußerte "Bewunderung, Freundschaft und Respekt" für Cartier-Bresson.
Premierminister Jean-Pierre Raffarin würdigte das "außergewöhnliche Talent" Cartier-Bressons. Mit dessen Tod schließe sich "das Auge des Jahrhunderts", wie Pierre Assouline den Fotografen genannt habe. "Cartier-Bresson war auf der ganzen Welt als der Fotograf schlechthin bekannt, Träger einer künstlerischen Betrachtungsweise, der das Bild in allen seinen Formen erkundete."
Frankreichs Kulturminister Renaud Donnedieu de Vabres erklärte, Cartier-Bresson sei "zugleich ein großer Künstler und ein großer Reporter" gewesen, "ein Humanist und wichtiger Zeuge des 20. Jahrhunderts, der die Welt mit einer unerschöpflichen Leidenschaft durchquert" habe.
Trauer herrscht nach wie vor auch bei Magnum. "Wir haben mit ihm einen Meisterfotografen verloren", erklärte Abbas, einer der wichtigsten Fotoreporter der Agentur. Cartier-Bresson war bis 1966 Mitglied der Fotoagentur, die noch heute als die beste und anspruchsvollste der Welt gilt. Noch im vergangenen Jahr eröffnete er die Pariser Stiftung Henri Cartier-Bresson.
Cartier-Bresson war am Dienstag in Südfrankreich in seinem Wohnhaus "Le Claux" bei Marseille gestorben und am Mittwoch in Montjustin nahe seines Wohnortes Cereste im Familienkreis bestattet worden. Zunächst hatte es geheißen, Cartier-Bresson sei am Montag verstorben.
In mehr als einem halben Jahrhundert hat der Starfotograf, der zuerst Malerei studierte, bevor er 1931 die Fotografie entdeckte, wichtige Ereignisse abgelichtet: den Spanischen Bürgerkrieg, den "Langen Marsch" der Armee des chinesischen Revolutionsführers von Mao Tse-tung, die Invasion der Alliierten, die Entkolonialisierung Indonesiens, Gandhi oder Berlin nach dem Mauerbau. n

Erschienen am: 07.08.2004

.

bullet Gleichenfeier für "Rainer- Siedlung"

bullet Quer durch Galerien

bullet Kustsinnig

bullet MAK- Studiensammlung Textil zeigt frühe Chinoiserien

bullet Kunsthalle Krems: "An einem heiligen Fluss in Afrika"

bullet Kunstsinnig

bullet Quer durch Galerien

bullet Prag: Großausstellung zum Thema "Tschechiens österreichisches Jahrhundert"

bullet Österreichische Postsparkasse: Art- Déco- Schmuck

.