Ein Museum für Magritte
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Lange hat es gedauert: Nun hat das Magritte-Museum seine Pforten geöffnet.
(© EP - Vidal)
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Von WZ Online
Er gilt als einer der bekanntesten belgischen
Maler aller Zeiten. Dennoch sind vier Jahrzehnte nach dem Tod des
Surrealisten René Magritte vergangen, ehe ihm in Brüssel ein Museum
gewidmet wurde. Die Leitung hofft auf 600.000 Besucher pro Jahr.
Der 1898 geborene René François Ghislain Magritte zählt zu den
einflussreichsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sein programmatisches
Bild Ceci n'est pas une pipe ("Dies ist keine Pfeife")
thematisiert die Differenz zwischen Objekt und Darstellung aber auch
die Wahrnehmung der Welt in der Form von Metaphern.
Der von Giorgio de Chirico beeinflusste Magritte wurde von den
Surrealisten mit offenen Armen aufgenommen, beteiligte sich allerdings
nur am Rande an den oft heftigen Diskussionen und Auseinandersetzungen
der Gruppe. Dazu kam, dass er nach drei Jahren in Paris 1930 wieder
nach Brüssel zog, das er bis zu seinem Tod 1967 nur noch selten verließ.
Das neue Museum hat nach eigenen Angaben die größte
Magritte-Sammlung der Welt. Für das Publikum ist das Museum ab dem 2.
Juni geöffnet.
Information
Magritte Museum
Place Royale / Koningsplein
Öffnungszeiten: 10:00 − 22:00
Telefon: +32(0)2 508 36 81
Magritte.com
Donnerstag, 21. Mai 2009
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