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Wiener Staatsoper

Cerith Wyn Evans gestaltet Eisernen Vorhang

07. September 2011 13:56
  • Artikelbild: Cerith Wyn Evans   2008 - Foto: APA/J. Casares

    Cerith Wyn Evans   2008

Präsentation der saisonalen Zuschauerraum-Dekoration am 28. Oktober

Wien - Der britische Künstler Cerith Wyn Evans gestaltet in der aktuellen Saison den Eisernen Vorhang der Wiener Staatsoper.  Die Präsentation des Werkes erfolgt am 28. Oktober.

Der gebürtige Waliser, der zunächst als experimenteller Filmemacher bekannt wurde, stellt heute weltweit seine konzeptuellen, multimedialen Installationen aus. Derzeit ist eine große Arbeit in der Wiener Secession zu sehen, in den vergangenen Jahren war er bereits etwa im Bawag Contemporary oder im Kunsthaus Graz zu Gast.  Geboren 1958 im Llanelli, studierte Evans in London und arbeitete als Assistent des britischen Filmemachers Derek Jarman. In den 90er Jahren wandte er sich der Bildhauerei und Konzeptkunst zu. 2003 vertrat er Wales bei der 50. Kunstbiennale Venedig im allerersten walisischen Pavillon.

Der Eiserne Vorhang der Wiener Staatsoper wird seit 1998 von jährlich wechselnden Künstlern gestaltet. In der vorigen Saison zierte ihn das Werk "Bacchus" des kürzlich verstorbenen Cy Twombly.  (APA)

Kommentar posten
12 Postings
schöne kunst
08.09.2011 07:08
wer

trifft eigentlich die Wahl?

07.09.2011 17:19
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Zu früh gefreut!

Und ich hatte mich so gefreut am 3. September unseren alten, goldenen Eisenen wieder zu sehen.
Hoffentlich wird die neue Verkleidung nicht allzu schlimm!

08.09.2011 16:32
Sie wissen doch,

dass es eine Voting-Möglichkeit gegen diese geplanten Lappen gibt. Selbst wenn die kommen, sollte man dort, wo man sich über unsere Wünsche als Stammpublikum hinwegsetzt, wissen, dass wir andere Präferenzen haben als die "Großen Brüder", die uns - hier auch! - arrogant mitzuteilen pflegen, was für das Haus am Ring und seine Tradition gut zu sein habe....

Gruppenbild mit Dame
15.09.2011 12:16
Das sind nicht die "Großen Brüder", sondern

halbwegs kritische Menschen, die nicht diesen klassizistischen Schinken sehen wollen, sondern Kunst. Eisenmenger gefällt sicher auch einigen, er war ja auch ein Lieblingsmaler von Hitler, und wer seine Bilder sieht, weiß, warum. 1944 stellte er bei der Ausstellung Deutsche Künstler und die SS den Gobelin aus: "Heimat: Die Kraft von uns allen liegt nicht in einem internationalen Phantom – sie liegt in unserer Heimat".
Es gibt halt Leute, die ihre Kraft nicht in der Heimat, sondern in der Kunst suchen. Die sind froh, jedes Jahr neue Arbeiten der besten internationalen Künstler zu sehen.

08.09.2011 16:06
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Schon allein die Wortwahl ist Realsatire! "Unser" goldener - wieso denn "unserer"? Gute Kunst gehört niemanden ... (Und über die Qualität des Eisernen lässt sich streiten - obwohl er sicher zum abgestandenen Öd-Theater auf der Bühne passen würde)

08.09.2011 00:19
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[2]
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SCHON DESHALB:

Bis 28. 10. so oft wie möglich noch in die Staatsoper gehen, Anlässe gibt es - z. B.
ARIADNE AUF NAXOS
ALCINA
EUGEN ONEGIN
LA TRAVIATA
FIDELIO...
Und dann so spät wie möglich in den Zuschauerraum!

Christian Oberndorfer
08.09.2011 16:42
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Ich habe ja durchaus Verständnis dafür, das etliche Opernbesucher den eisernen Vorhang von Eisenmenger dauernd haben wollen, allerdings warum so viel Energie in Nebensächlichkeiten?

Bitte lesen Sie Ihr Posting doch noch einmal sorgfältig durch. Kommt es Ihnen nicht auch etwas kindisch vor?

08.09.2011 23:44
DAS WAR

eine Unterstützung zum Posting von "fortunata" und somit keineswegs an Sie gerichtet. Was dem einen nebensächlich, ist dem anderen wesentlich - und umgekehrt. UND: wofür die einen Energien einsetzen, dafür fehlt den anderen das Verständnis. Ich kann mit Ihrem Unverständnis ganz gut leben....

Gruppenbild mit Dame
15.09.2011 12:20
Persönliche Mitteilungen können per E-Mail

gemacht werden. Wer hier schreibt, äußert sich öffentlich und erhält auch öffentliche Antworten. Ist die moderne Kommunikation zu kompliziert für die hehren Verteidiger des Abendlands?

15.09.2011 18:41
ABER NEIN,

nur müssen sich halt nicht die Falschen angesprochen fühlen wie etwa Sie!

Gruppenbild mit Dame
15.09.2011 20:03
Ich fühle mich nicht angesprochen,

sondern wir alle werden von ihren dünkelhaften Geraune belästigt.

15.09.2011 23:34
ALSO

posten Sie als in Ihrer Dunkelhaft Unangesprochener....

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