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| 10.10.2003 - Kultur&Medien / Ausstellung | ||
| MAK: Noch keine Schieflage | ||
| Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die „kunst wien“ auch heuer wieder ein gelungenes Event. Schauplatz ist nach wie vor das MAK. Aber wie lange noch? | ||
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Nicht schief kann liegen, wer dem MAK für die Tage vom 16. bis zum 19.
Oktober ein herbstliches Aus-den-Nähten-Platzen voraussagt. Dann
nämlich findet mit der neunten Ausgabe der „kunst wien“ die
österreichische Messe für zeitgenössische Kunst statt. Sicherlich: Unter
internationalem Gesichtspunkt haben die Kunstmärkte von Basel, Köln,
Berlin, Madrid, Paris, Chicago etc. wesentlich mehr Gewicht. Und auf die
Teilnahme an diesen kann keiner verzichten, der im internationalen Betrieb
mitmischen möchte. Expansion. Bleibt nur die Frage, wie lang sich die Messe in dieser
exklusiven Form noch halten kann. Größtes Manko der kunst wien ist, dass
sie nicht expandieren kann. Folglich ist die Teilnehmerzahl streng
reglementiert, worauf eine gar nicht so kleine Gruppe von Ausstellern
mit der Gründung einer Konkurrenzmesse („art vienna“, nächster
Termin 2004, Messegelände) reagierte. Zudem kommt es heuer zur
Terminkollision mit der jungen und attraktiven Londoner „frieze“-Messe,
der zwei der wichtigsten Wiener Galeristen, Georg Kargl und Martin Janda,
den Vorzug vor der kunst wien geben. Ein dritter Wermutstropfen ist
schließlich, dass im MAK die Standkojen relativ klein sind. Zwar will fast
keiner von den Teilnehmern der kunst wien das Feld räumen. Doch die Frage,
wie es weiter gehen soll, vermag auch keiner zu beantworten.
Kunst wien: 16.–19. Oktober. MAK, 1010, Weiskirchnerstasse 3. Eintritt:
8 E. |
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