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Salzburger Nachrichten am 9. Jänner 2007 - Bereich: Kultur
"Viva! Mozart" ein Hit
219.916 Besucher
"Ausschließlich enthusiastisch." Das war laut Museumsdirektor Erich Marx das Feedback bei den Besucherinnen und Besuchern der Sonderausstellung "Viva! Mozart" im Salzburg Museum anlässlich des 250. Geburtstags von Mozart. Die Ausstellung wurde am Sonntag nach gut einjähriger Laufzeit geschlossen. Sie wurde von 219.916 Menschen besucht.
306 Exponate
Aus allen fünf Kontinenten kamen die Besucher, um die Ausstellung mit ihren 306 Exponaten von in- und ausländischen Leihgebern zu bestaunen. "Es war ein Wagnis, die Besucher aktiv zum Menuetttanzen aufzufordern", erzählt Marx schmunzelnd. Aber die das Publikum aktivierenden Aspekte wurden von Groß und Klein positiv aufgenommen: Tanz, Bözlschießen, Würfeln mit dem historischen Eulenspiel. Am meisten gefiel dem Publikum der Tanz.
300 Journalisten
"Viva! Mozart" fand auch großes Interesse bei den Medienvertretern. Laut Projektmanagerin Leni Zimmerebner besuchten über 300 Journalisten von Ägypten bis Venezuela die Schau. Zahlreiche Fernsehteams aus aller Welt drehten vor Ort, sieben prall gefüllte Presseordner sind Beweis für das große nationale und internationale Interesse an der Ausstellung. 15 dicke Gästebücher sind gefüllt mit dem Lob der Besucher.
1,85 Millionen Euro
Vier Jahre Vorbereitungszeit, Kosten von 1,85 Millionen Euro, über eine Million Euro Einnahmen aus Eintritten und Verkaufserlösen sind nackte Zahlen von "Viva! Mozart" . 100.000 Euro betrug das Budget für Werbung und Marketing. "Man hätte mindestens das Doppelte benötigt", sagt Direktor Marx.
"Viva! Mozart" in Seoul
Gestern, Montag, begannen die Rückgabe der Leihobjekte und der Abbau der Ausstellung. Sie wird ab Juni 2007 in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul zu besichtigen sein. stl Kinder beim Würfeln mit dem historischen Eulenspiel./WILD & TEAM |