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vom 07.12.2010 - Seite 026
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Ideen für den Linzer Kulturentwicklungsplan
Im März 2000 wurde im Linzer Gemeinderat einstimmig von allen Parteien dem in vielen Jahren und Diskussionen erarbeiteten Linzer Kulturentwicklungsplan (KEP) zugestimmt: ein kulturpolitisches Bekenntnis zu Richtlinien und Vorhaben in der Landeshauptstadt.
Vieles wurde seitdem aus diesem Plan umgesetzt wie der Bau des anfangs "Donaumuseum" genannten Lentos, ein Bildungszentrum am Bahnhof (der "Wissensturm"), die Bewerbung von Linz als Europäische Kulturhauptstadt ("Linz09") - eine Menge ist geschehen im Sinne des KEP und das alles hat beigetragen, Linz den Rang einer Kulturstadt zu geben und als Europäische Kulturhauptstadt 2009 zu reüssieren.
Im Mai dieses Jahres hat Julius Stieber den Posten als Linzer Kulturdirektor angetreten, ihm ist es "Anliegen, den KEP neu zu erstellen". Der Auftrag dazu wurde im Gemeinderat - die FPÖ hat sich der Stimme enthalten - bereits gegeben. Stieber will die Schwerpunkte des alten KEP in Grundzügen beibehalten: Kultur für alle (ergänzend um "... und von allen"), Neue Medien und Technologien, offene Räume, freie Szene. Diese erweitert um die Bereiche Wissenschaft und Forschung, Tourismus und Kreativwirtschaft, Migration.
Im Herbst 2011 soll nach der Evaluierungsphase ("Was wurde erreicht? Woran soll noch weiter gearbeitet werden? Was gestrichen werden?") die Diskussionsphase beginnen, Ende 2012 der KEP neu erstellt sein. Eine "Steuerungsgruppe" zieht die Fäden: Stieber und Kathrin Paulischin von LinzKultur, Lentos-Chefin Stella Rollig und AEC-Chef Gerfried Stocker und zwei Mitgleider des Linzer Stadtkulturbeirates. (sin) |