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Haus Nummer 14 am Linzer Hauptplatz soll das „Akustikon“-Projekt für
die Linzer Kulturhauptstadt 2009 beherbergen. Die Linzer Architektin
Isa Stein legte bereits im Juli dem Gestaltungsbeirat einen Plan vor.
Neben dem Kultur-Projekt sind auch Büros vorgesehen. Da ursprünglich
auch ein zehn Meter hoher Turm geplant war, forderte der
Gestaltungsbeirat eine Umplanung. Diesen neuen Plan, der drei Geschoße
weniger vorsieht, sollte der Beirat gestern beurteilen. Doch
mittlerweile steht das Hauptplatzgebäude unter Denkmalschutz. Das
Bundesdenkmalamt stellte den Bescheid Mitte September aus. Da die
Bauwerber einen Abbruchantrag gestellt hatten, habe „Gefahr im Verzug“
geherrscht, so die Denkmalschützer. „Das Gebäude wurde erst 1908
errichtet. Und das Hinterhofgebäude stammt überhaupt erst aus den
Siebzigerjahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Wir hätten die Fassade am
Hauptplatz auf das ursprüngliche Erscheinungsbild zurückgeführt“, sagt
Architektin Stein. Peter Haider, Vertreter des Bauherrn und
Vorstand der Caner-Privatstiftung, sagt angesichts der jüngsten
Entwicklung: „Wir gehen jetzt den Instanzenweg. Aber es droht ein so
großer Zeitverlust, der das Akustikon-Projekt für das
Kulturhauptstadtjahr 2009 hinfällig macht.“ (gsto)
vom 03.10.2007 |