
Slawomir Elsner schlüpft in verschiedene Arbeitsrollen und fragt, warum wir uns über Arbeit definieren. Katja Eydel fotografiert das Innenleben eines gewerblichen Großbetriebs in Berlin. An Hand eines Flohmarkts in der Londoner Vorstadt Hackney zeigt Stephen Gill die Selbstorganisation als mögliche Strategie gegen Verunsicherung. Über die Diskrepanz zwischen Identität und Arbeit reflektiert Sofia Hultén, die "Reinigungsgesellschaft" macht prekäre Gesellschaftsräume als Unsicherheitsfaktoren sichtbar. Michaela Schweiger fragt nach dem Zusammenhang von Verunsicherung und Disziplinierung. Vassiliea Stylianidous beschäftigt sich mit Corporate Identity, Tobias Zielony zeigt marginalisierte Jugend. (dog/ DER STANDARD, Printausgabe, 12.6.2007)