

Wien /Puchberg - Markante Schauplätze und Alltagssituationen in den Metropolen Moskau und Wien stellt der in Puchberg am Schneeberg im südlichen Niederösterreich lebende Maler Voka (Rudolf Vogl) im Künstlerhaus Wien vor.
Auf 700 Quadratmetern Ausstellungsfläche sind vom 23. Juli bis 1. August über 50 teils großformatige Acrylarbeiten zu sehen. "Die realistische Malerei Vokas gibt mit ihren farbintensiven, vitalen Motiven das heutige Leben in seiner gesamten Spannbreite zwischen dem Trubel der Metropolen, den Ruhepolen der Freizeit und dem Alltag wieder", heißt es im Katalog der Schau.
2007 wurde Voka zu einem Kulturaustausch mit der russischen Künstlerin Tatjana Vavrzhina eingeladen. Mehrere Aufenthalte in Moskau ließen die Idee zum Ausstellungsprojekt "Moskau - Wien" entstehen. Es entstand eine Vielzahl von Skizzen, die im Puchberger Atelier zu Acrylbildern ausgearbeitet wurden. Während der gesamten Projektdauer wurde Voka von einem Kamerateam der ArtStyle Production begleitet. Der Film "Moskau - Wien" wird bei der Vernissage am 22. Juli gezeigt.
Voka bezeichnet seinen Stil als "Spontanrealismus". Momentaufnahmen und Schnappschüsse mit der Digitalkamera dienen als Gedächtnisstützen und Inspiration, nicht jedoch als abzumalende Vorlage. Ob Kärntnerstraße und Graben in Wien oder eine Moskauer Straßenszene im Regen, Naschmarkt oder Brücke zum roten Platz, Hofburg oder Bolschoi, stets agieren Paare, Gruppen oder gar Menschenmassen als zufällige und doch das Bild prägende Passanten. (APA)
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