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| | Kultur-Killer? |
Harter Denkmalschutz und vorsichtiger Stadtrat
Ein Kulturkampf tobt am Linzer Hauptplatz. Wo man derzeit Reisen in die
bunte weite Welt kaufen kann, sollten im Kulturhauptstadtjahr 2009
Reisen in eine neue Welt des Hörens möglich sein. Doch das "Akustikon"
wird an diesem Ort kaum Wirklichkeit, droht am Denkmalschutz zu
scheitern - Bericht auf Seite 31.
Werden die Dekmalschützer zu
Kulturkillern? Scheitert ein Kulturprojekt, das zu einem wesentlichen
Teil ein Sponsor finanzieren würde?
Der aus Linz stammende
Immobilien-Riese Cevdet Caner würde nicht nur den Bau, sondern auch den
Betrieb des "Akustikon" für zehn Jahre finanzieren. Freilich hat Caner
auch eigene Interessen, will in bester Hauptplatzlage auch Büros
einbauen.
Der Linzer Planungsstadtrat Klaus Luger (SP) fördert
das Kulturprojekt. Zugleich geht er äußerst vorsichtig vor, um sich
keinen Vorwürfen auszusetzen, er fördere Genossen.
Denn Bauherr
Cevdet Caner war Chef der Linzer Jungsozialisten. Auch der Vorstand der
Caner-Privatstiftung war Jungsozialist. Und ein weiterer wesentlicher
Mitarbeiter von Caner ist der Bruder von Soziallandesrat Josef Ackerl
(SP).
vom 03.10.2007 | | |
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