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Atomium und Bananengiganten im Museumsquartier

03.05.2011 | 13:16 |  (DiePresse.com)

Als Auftakt zur Zehnjahresfeier des MQ steht bis Samstag auf dem Vorplatz der erste Teil des aufblasbaren Skulpturenparks "the art to innovate".

Aus der Ferne könnte man auf riesenhafte Luftballons tippen, oder die aufblasbaren Begleiterscheinungen eines Sportevents. Bei näherer Betrachtung wird eine Zuschreibung allerdings keineswegs einfacher: Ein riesenhaftes Atomium in rot und weiß, drei gigantische Bananen, die einer laufenden Person nicht unähnlich sind oder ein überdimensionaler Boxhandschuh begrüßen bis Samstag die Besucher am Vorplatz des Museumsquartiers. "the art to innovate" ist ein aufblasbarer Skulpturenpark, der anlässlich der 10-Jahresfeierlichkeiten des MQ präsentiert wird.

"Die laufende Banane" stammt von Lukas Beltrame und nimmt Bezug auf den Linz Marathon 2009, bei dem die Teilnehmer mit Bananen versorgt wurden. Flankiert wird die Arbeit von Julia Haywards "Rezeptor", einem eigentümlichen schwarzen Gebilde aus zwei Trichtern und einem verbindendem Schlauch. Wenige Schritte weiter wurde Hans Kupelwiesers "Flatulenz" platziert: Das rot-weiße Atomium spielt durch die Molekularstruktur auf Kunststoff an und damit den Auftraggeber des Projekts, dem Kunststoffhersteller Borealis.

"Busenwunder" und "Luftstöpsel" folgen

Ein blaues Männchen, das nach untenhin spitz zuläuft und dadurch Assoziationen an ein Spermium erweckt, bietet Gunter Damisch mit "Flämmler", einer Metapher auf die Flüchtigkeit menschlicher Existenz. Und schließlich gibt es noch "We got the Power" von Karl-Heinz Ströhle und dem im vergangenen Jahr verstorbenen Martin Strauss zu besichtigen, ein riesenhafter Boxhandschuh.

Erstmals präsentiert wurden die Luftgebilde 2009 in Linz. Die fünf Arbeiten sind bis kommenden Sonntag zu sehen, danach gibt es noch zwei weitere Tranchen des Skulpturenparks, bei dem Werke mit so klingenden Namen wie "Busenwunder" von Dorothee Golz, "Luftstöpsel" von Markus Wilfling oder Wolfgang Bretters "Sphären Lego" gezeigt werden. Als künstlerische Leiter des Projekts fungiert der ehemalige Direktor des MUMOK, Edelbert Köb.

"the art to innovate",
3. bis 8. Mai,
28. Juni bis 3. Juli
27. September bis 2. Oktober
Vorplatz des Museumsquartiers,
mqw.at/MQ10

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