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| Temperiert
ins dritte Jahrtausend Transparenz ist das Motto des Tiroler Landesmuseums
neu. Eröffnet wird vom 13. bis 18. Mai mit einer
Festwoche. Der Blick wird frei auf die Rotunde, auf das Foyer mit dem neuen Cafe, hinab in die Urgeschichte und hinauf bis in die Art-Box und die Moderne Galerie. Wiedereröffnung Am 13. Mai, exakt am 180. Geburtstag des Tiroler Landesmuseums, wird dieses nach zwei Jahren des Um- und Neubaus bwz. einer grundlegenden Generalsanierung feierlich wiedereröffnet. Erstmals in der Geschichte des Ferdinandeums wird dieses nun temperiert sein, was "sowohl unseren Besuchern als auch den Objekten gut tut", so Direktor Gert Ammann. Ab der kommenden Woche wird die Schausammlung im Altbau neu aufgestellt. Auch hier geht das Museum neue Wege. Präsentierte sich die Schausammlung bisher in ihrer dichten Hängung eher wie eine Studiensammlung, so wird sich das Museum neu themenorientiert dem Publikum präsentieren. Die Sammlung an historischen Instrumenten wird zukünftig in einem eigenen Raum in der Barockgalerie zu sehen sein. Die Sonderausstellungen werden zukünftig in der neuen Art-Box stattfinden. Reicht hier der Platz nicht, kann auch die Mezzaninebene bzw. die Moderne Galerie mit einbezogen werden. Flexibilität soll auch ausstellungstechnisch die Zukunft bestimmen, "die Grenzen definieren hier allein unsere finanziellen Möglichkeiten", so Direktor Gert Ammann. Wiedereröffnet wird das Tiroler Landesmuseum mit einer Festwoche vom 13. bis 18. Mai. Das Museum präsentiert sich dabei als komplexes Gebilde aus drei Häusern - neben dem Ferdinandeum das Zeughaus und die naturwissenschaftlichen Sammlungen in der Feldstraße -, in dessen sieben Sammlungen die Kunst nur eine von sieben Rollen spielt. Mit einer Ausstellung von 1827 bzw. 2002/3 in das Ferdinandeum gekommenden Sammlungsstücken aus allen sieben Sammlungsbereichen wird die Art-Box "eingeweiht". Am 14. Mai findet im Museum ein Symposium zum Thema Alltagskultur statt, am 15. Mai eine vom Förderkreis des Museums ini- tiierte Performance. Straßenfest Vom 16. bis 18. Mai feiert die Innsbrucker Kaufmannschaft die Wiedereröffnung des Landesmuseums mit einem großen Straßenfest. Am 16. Mai gibt es eine Modeschau von Hermine Span, außerdem Führungen, offene Werkstätten, Malateliers für Jung und Alt. Den Abschluss der Festwoche - in der alle Häuser des Landesmuseums frei zugänglich sind - bildet ein Konzert von "Prima la Musica" im neu gestalteten Foyer. Glücklich ist Ammann darüber, dass die Finanzierung des Um- und Neubaus gesichert ist. 600.000 Euro sind allein durch Spenden hereingekommen. Vier Fünftel der Kosten für die denkmalgerechte Renovierung der Fassade übernimmt die Stadt Innsbruck. 2003-04-08 16:22:41 |