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derStandard.at | derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
22. Oktober 2008
20:00 MESZ

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Hotel "Schwarzer Adler"


Architekturstaatspreis für "Schwarzen Adler"
Umbau und Erweiterung eines Hotels in Tirol siegte im vorgegebenen Bereich Tourismus und Freizeit

Wien - Der undotierte Staatspreis Architektur 2008 für Tourismus und Freizeit wurde am Mittwoch an die Architekten tatanka ideenvertriebsgmbh aus Mils in Tirol, Gogl + Partner in Linz und die Bauherren Andrea und Christian Harisch für das Hotel "Schwarzer Adler" in Kitzbühel vergeben. Den Sonderpreis "Alt & Neu" erhielten cukrowicz nachbaur architekten zt gmbH aus Bregenz und die Stadt Dornbirn für das Stadtbad Dornbirn.

Zitatfrei

Bei dem Siegerprojekt handelt es sich um den Umbau und die Erweiterung eines typischen Tiroler Hotelbaus aus den 80er Jahren. Aufgabe dabei war die Errichtung einer Dachterrasse mit Schwimmbad und einem überdachten Küchenblock. Damit verbunden erfolgte der Umbau des bestehenden Dachgeschoßes und die Errichtung neuer Hotelzimmer in diesem Bereich. Die Jury überzeugte laut Aussendung besonders der "Mut zu dezidiert zeitgenössischer Formensprache, ohne Zitate an alpenländische Klischees".

Der Sonderpreis "Alt & Neu" wurde cukrowicz nachbaur architekten zt gmbH aus Bregenz und der Stadt Dornbirn für den Umbau des Stadtbads in Dornbirn zugesprochen. Mit dem Sonderpreis werden qualitätvolle Erneuerungen und die gelungene Verbindung von Bestand und Neuem gewürdigt. Zudem wurden fünf Projekte mit "Nominierungen für den Staatspreis Architektur 2008" bedacht.

Trophäe, Urkunde, Tafel

Wettbewerbsgegenstand für den Staatspreis Architektur 2008 Tourismus und Freizeit waren alle Neu-, Um- und Erweiterungsbauten im Bereich des Tourismus und der Freizeitwirtschaft von Beherbergung und Gastronomie über Bade- und Wellnessanlagen sowie Freizeit- und Themenparks bis hin zu Seilbahnstationen. Eingereicht werden konnten Projekte mit Standort in Österreich, die seit 2002 in Betrieb genommen wurden.

Der Staatspreis Architektur wird abwechselnd in den Bereichen Tourismus und Freizeit, Industrie und Gewerbe sowie Neue Arbeitswelten in Verwaltung und Handel alle zwei Jahre aufgrund der Entscheidung einer unabhängigen Fachjury verliehen. Der Preis soll insbesondere auf jene Bereiche der Gestaltung der alltäglichen Umwelt aufmerksam machen, die im Kontext mit Architektur eher geringe öffentliche Präsenz haben.

Für das mit dem Staatspreis ausgezeichnete Projekt erhalten Architekt und Bauherr eine Trophäe sowie eine Urkunde. Darüber hinaus erhält der Bauherr eine Tafel zur Anbringung am ausgezeichneten Gebäude. Der Staatspreis Architektur wird vom Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich, der Architekturstiftung Österreich, der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten sowie dem Unterrichtsministerium veranstaltet. (APA / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23.10.2008/ red)

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