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17.07.2003 - Ausstellung
WESTLICHT: FREUNDSCHAFTEN
VON JOHANNA HOFLEITNER


Mitte der achtziger Jahre lernten einander der Pariser Fotograf Henri Cartier-Bresson ("HCB") und der Wiener Maler Georg Eisler kennen. Aus der Begegnung entstand eine große Künstlerfreundschaft, deren Dokumente diese Ausstellung zusammenführt. Die Grundlage bildet ein Konvolut von Fotografien und späten Zeichnungen Henri Cartier-Bressons und eine schöne Werkauswahl des engagierten Realisten. Vor allem im Interesse an der menschlichen Figur kommt die intellektuelle Harmonie zum Ausdruck: im Menschenbild und im Aktstudium, Grundlage jeder Malerei, der sich aber auch der Fotograf im hohen Alter noch mit viel Verve zuwandte. Eisler wiederum hält das Atelier und die Zeichenstunden HCBs in Ölbildern und ausdrucksstarken Zeichnungen fest. Konvergenz bestimmt auch den Ausstellungsteil, in dem sich beide auf ihre Weise mit dem öffentlichen Leben befassen: Demonstrationen, Karnevalsumzügen, der Achtundsechziger-Bewegung und dem Leben auf der Straße. Eine sympathische kleine Ausstellung! (VII., Westbahnstraße 40; bis 3. August).



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