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| 08.04.2004 - Kultur&Medien / Ausstellung | ||
| Kunstwert: Sammlerpaar schließt Volpinum | ||
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Mit Otto Mühl beginnt das Ende des Wiener Ausstellungsraumes "Volpinum". Die am 29. April beginnende Schau mit Hai-Bildern des Ex-Aktionisten wird die letzte sein in der 400-Quadratmeter-Halle (Theresiengasse 25-27, Wien 18). Nach 30 Jahren Ehe und gemeinsamer Sammeltätigkeit trennen sich die Wege des Mitte der 90er Jahre von München nach Wien übersiedelten Ehepaares Ernfried und Andra Fuchs. Das bedeutet auch die Schließung des seit Sommer 2000 betriebenen Volpinums. Ob sich in anderen Räumen etwas ergibt, sei noch offen, so Ernfried Fuchs. Auch die Zukunft der 1200 Werke zählenden Sammlung ist ungewiss. An einen Verkauf sei nicht gedacht. Seine Sammlertätigkeit werde er aber wesentlich reduzieren müssen. ROPAC-PARTNER STARTET GALERIEÜber die Osterfestspiele noch wird Nikolaus Ruzicska in
der Salzburger Galerie Ropac wie gewohnt Kunst verkaufen, Kunden und
Künstler betreuen, informieren. Wie er es seit 13 Jahren getan hat. Als
emsiger Partner im Hintergrund. Ab November steht er dann selbst an erster
Stelle, in seiner eigenen Galerie, die er im späten Herbst in Salzburg -
"unweit des Künstlerhauses", so Ruzicska - eröffnen will. Start soll am
19. November mit einer Schau des jungen US-Malers Edgar Bryan sein.
Mit seinem Ex-Chef Thaddaeus Ropac will Ruzicska aber auch in Zukunft
"viel zusammenarbeiten". Etwa ein Viertel seines Programms soll für
österreichische Künstler reserviert bleiben. Schon jetzt denkt der
40-jährige Wiener an eine Filiale in Deutschland: "Ich liebäugle mit
Düsseldorf." SALZBURGER ACADEMIA NACH WIENTrotz "ruhiger Zeiten" am Kunstmarkt, wie Galeristin Waltraut Mauroner zugibt, expandieren sie und ihr Mann mit ihrer Salzburger Institution "Academia" nach Wien: Mitte November wird in der Weihburggasse, Wien 1, ein 630 Quadratmeter großes Lokal eröffnet. Zu Beginn wird gleich ein Star des Programms aufgefahren: Der belgische Bildhauer und Choreograf Jan Fabre wird für die neuen Räume eigene Arbeiten entwickeln. Zusätzlich zum - vor allem auf spanische Kunst spezialisierten - Angebot will man forciert junge Künstler zeigen. Obwohl sich die Hauptgeschäfte der Galerie nach Wien verlagern werden, bleibt der gewohnte Standpunkt in der Salzburger Residenz weiterhin bespielt. WALDE-SCHAU BIS MAI VERLÄNGERTNoch bis Ende April sind in der Wiener Galerie
Hassfurther (Hohenstaufengasse 7, Wien 1) über 30 Werke des Tiroler Malers
Alfons Walde zu besichtigen. |
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