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Zusammen mit zwei Künstlerfreunden, Nikolaus Gansterer
und Jean-Claude Freymond-Guth, verwandelt der junge Grazer Künstler
Constantin Luser die Galerie in ein kleines Paralleluniversum, das vor
allem von zwei Nicht-Farben dominiert wird: Schwarz und Weiß. Zum Einsatz
kommen dabei vor allem Materialien aus der Architekten-Stube:
Zeichenstifte, bedruckte Plexiglasscheiben, Plastikfigürchen, viel weißes
Papier, das zur raumgreifenden Wolke geknüllt wird, sogar Kristallzucker,
der, auf einem Tisch aufgestreut, die Besucher zum Mitzeichnen einlädt.
Interaktion, Kreativität, Sprachwitz sind Stichworte dieser cleveren
Three-Men-Show. So wird eine Liege mit der Aufschrift "Länger schlafen"
flugs in die Länge gezogen. Die Wände sind mit wuchernden mentalen
Landkarten versehen. Loftgrundrisse werden wunschkonform umgezeichnet. Und
hinter einem Verschlag kann eine Riesenameise, Bein für Bein,
ferngesteuert werden. Ein streng-verspielter Kommentar zum globalen
Überinformationsangebot (IV., Schleifmühlgasse 1a; bis 2. August).
© Die Presse | Wien
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