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vom 20.01.2006 - Seite 020
"Volles Programm" ohne Perspektiven

VON SILVIA NAGL

Erstmals lud der oö. Landeshautpmann-Stellvertreter Erich Haider (SP) zu einem Emfpang für Kunst- und Kulturschaffende unter dem Motto "volles Programm" am Mittwoch ins Linzer O.K Centrum für Gegenwartskunst. "Es soll nicht nur Neujahrsempfänge von Banken oder der Wirtschaftskammer geben. Auch die Künstler haben einen solchen Empfang verdient", sagte Haider. Künstler aber waren nur wenige unter den Gästen, dafür Kulturveranstalter und Persönlichkeiten von Kulturinstitutionen wie Brucknerhaus-Chef Wolfgang Winkler, Kunstuni-Rektor Reinhard Kannonier und Vize Rainer Zendron, Bruckner-Uni-Rektor Reinhard von Gutzeit, Posthof-Manager Werner Ponesch und VHS-Direktor Hubert Hummer.

Mit den in der Einladung angekündigten "Perspektiven zur sozialdemokratischen Kulturpolitik für Oberösterreich" hielt Haider sich in seiner Begrüßungsrede äußert bedeckt. Wichtig sei der "interkulturelle Austausch", deshalb auch der von der Landes-SP seit zehn Jahren vergebene Interkultur-Preis. Und "zum neuen Landestheater haben wir Sozialdemokraten immer Ja gesagt. Wir verzögern und behindern nicht. Wir stehen dazu."

Zur Musik des Katrin Weber Trios plauderten u.a. die Landesräte Sylvia Stöger, Josef Ackerl, Hermann Kepplinger, Autor Michael Amon, Dirigent Ingo Ingensand, Schauspieler Karl M. Sibelius, Komponist Alfred Peschek, Siegbert Janko und Gerda Forstner vom Linzer Kulturamt.

Peschek und Haider Foto: Rubra


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