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plündert seinen Fundus 16 Mio. Euro hat das Land Tirol in den Ausbau des
Ferdinandeums investiert. Die laufenden Ausstellungen müssen mit 93.000
Landes-Euro auskommen Dem schmalen Budget angepasst präsentiert sich auch das Ausstellungsprogramm für 2004. "ferdinandeum video" wurde gestrichen, die geplante Ausstellung über den legendären Memphis-Designer Ettore Sottsas auf unbestimmte Zeit vertagt. Dafür wird eine Reihe von Ausstellungen aus eigenen Beständen bestückt: etwa die zum 200. Todestag von Martin Knoller (März) oder die mit dem Titel "Von Aaskäfer bis Zippammer", die Glanzstücke aus der 1.5 Millionen Objekte umfassenden naturwissenschaftlichen Sammlung vorführt (März/Mai). Und auch das Interregio-Projekt "Die sieben Todsünden" bestückt das Landesmuseum mit historischen Zeichnungen und Druckgrafiken aus dem eigenen Bestand. Die Serie Tiroler Künstler wird mit der Schau von Reiner Schiestl - die am kommenden Dienstag eröffnet wird - abgeschlossen. Fünf avantgarden Tiroler Positionen aus den Sechziger- und Siebzigerjahren ist am Jahresende eine Schau gewidmet. Die große Sommerausstellung feiert den 400. Geburtstag von Claudia de Medici, Tirols Landesfürstin aus Italien. Leihgaben u.a. aus den Uffizien und dem Wiener Kunsthistorischen Museum sollen die Schau zum absoluten Museumshighlight 2004 auffetten. Mit dabei ist das Tiroler Landesmuseum auch an der gemeinsamen Aktion aller neun österreichischen Landesmuseen "9=9". Hier geht es genauso um den Austausch von Objekten wie um eine gemeinsame Eintrittskarte. Im Museum im Zeughaus werden die vom Meraner Frauenmuseum gemachte Schau "Das Unsichtbare. Einblicke in die Kulturgeschichte der weiblichen Unterwäsche" (Mai/Sepember) bzw. "Kristalle aus Tirol" (Oktober/April) gezeigt. Um den Besucher wird auch 2004 mit einem umfangreichen Vermittlungsprogramm gekämpft. 2004-01-16 16:14:34 |