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"Bildnis Wally" wird an Leopold Stiftung übergeben

Bild vergrößern 1998 in New York als "Diebsgut" beschlagnahmt

Bild: APA (Pessenlehner)

Das Schiele-Gemälde "Bildnis Wally", für das die Leopold-Museum Privatstiftung nach einem jahrelangen Rechtsstreit knapp 15 Millionen Euro bezahlt, wird am Dienstag in New York Vertretern der Stiftung übergeben.

Bei der in größter Diskretion durchgeführten Übergabe werden die Vorstandsmitglieder Elisabeth Leopold und Carl Aigner sowie der kaufmännische Direktor Peter Weinhäupl das Bild übernehmen.

Ab Donnerstag soll das Kunstwerk im "Museum of Jewish Heritage" erstmals wieder öffentlich ausgestellt werden, Ende August dann nach Wien zurückkehren. Das 1912 entstandene "Bildnis Wally" war 1998 nach einer Ausstellung in New York als "Diebsgut" beschlagnahmt worden. Das Bild war in der Nazi-Zeit unter strittigen Umständen der Galeristin Lea Bondi-Jaray abgepresst und nach dem Krieg versehentlich an falsche Besitzer restituiert worden. 1954 wurde es vom vor wenigen Wochen verstorbenen Sammler Rudolf Leopold erworben, der es später in die Leopold-Museum Privatstiftung einbrachte.

das ganze theater · von mitreden · 27.07.2010 11:54 Uhr

um dieses bild war nur darauf aus, daß die sog. "eigentümer" einen haufen geld für sich herausschlagen. ums gemälde selbst gings gar nicht. egduv
noch anfang der 70iger jahre waren zeichnungen von schiele in salzburg um 70-100tsd. schilling zu haben. sagt auch viel aus.....

 

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