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| 14.05.2004 - Kultur&Medien / Ausstellung | ||
| MUMOK: Who is who | ||
| Wer hat, der hat! ... und möge stolz darauf sein. Für die frühsommerliche „Porträt“-Ausstellung kann das MUMOK aus reichen eigenen Beständen schöpfen. | ||
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Unter dem ebenso schlichten wie prägnanten Titel „Porträts“ wirft das Museum einen Blick auf einen Klassiker der Kunstgeschichte und des Ausstellungswesens. Verblüffender Nebeneffekt: Eine kontinuierliche Sammlungstätigkeit ließ gleichsam en passant ein beispielhaftes Konvolut im Bereich eines der künstlerischen Standardthemen heranwachsen – ein Thema, das von der sozialen, psychologischen, aber auch ironischen Annäherung über Trauerarbeit bis hin zum Gesellschaftsbild unterschiedlichste Bearbeitungen ermöglicht. Gewichtige Bestände verdanken sich dabei den Aktivitäten des Sammlerehepaares Ludwig. So zeigt die Ausstellung „Porträts“ über 200 Bildnisse und Selbstbildnisse aus den letzten 100 Jahren, unter anderem von Picasso, Bacon, Warhol, Gerstl, Kokoschka, Duchamp, Rainer & Co. Das Spektrum des Gezeigten umfasst Malerei ebenso wie Fotografie, Skulptur, Film. Chronologisch reicht es von den Anfängen der Moderne über performative und körperbezogene Tendenzen der 60er- und 70er-Jahre bis hin zu Positionen zeitgenössischer Porträtmalerei. Dabei ist die Liste der Dargestellten mindestens so interessant wie die Künstlerliste: Unter den Porträtierten finden sich namhafte Politiker wie Winston Churchill oder Franklin D. Roosevelt ebenso wie Marilyn Monroe, Isadora Duncan, Gustav Mahler, die Schönbergs oder New Yorks Stargalerist Leo Castelli. Tipp: MUMOK: „Porträts ...“, bis 27. 6. „Kurze Karrieren“, 20. 5.–1. 8. „Mike Kelley: Das Unheimliche“, 17. 7.–31. 10., Christian Hutzinger: „still“, 13. 8.–10. 10. Dorotheum-Gratistag: 16. 5. 04 Info: 01/525 00-0, http://www.mumok.at/ |
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