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21. Juli 2009
14:20 MESZ
Wiener Auktionshaus "im Kinsky" zieht Rekordbilanz
Trotz Wirtschaftskrise Steigerung von 11,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

Wien - Mit 14 Millionen Euro verzeichnet das Wiener Auktionshaus "im Kinsky" ein Rekordergebnis für die erste Halbjahresbilanz 2009. Eine Steigerung von 11,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hätte man zu Zeiten der weltweit spürbaren Wirtschaftskrise nicht erwartet, heißt es im Halbjahresbericht. 17 Meistbote lagen über 100.000 Euro, mit 446.000 Euro erzielte "Die Geißelung" von Max Oppenheimer den ersten Rang der Verkäufe im ersten Halbjahr, auf Platz zwei und drei rangiert Egon Schiele mit "Stehendes Mädchen" und "Akt mit Strümpfen" (320.000 und 260.000 Euro).

Umsatzstärkste Sparte war laut Aussendung die Klassische Moderne (vor allem österreichischer Provenienz), mit Werken von Oppenheimer, Schiele, Walde und Klimt, die die Top-Ten anführen. Als "schwach" bezeichnete das Auktionshaus hingegen das Interesse an der Malerei des 19. Jahrhunderts. Eine Ausnahme bildeten die "Drei Musen" von Ernst Klimt mit einem Ergebnis von 190.000 Euro und "Der Constantinbogen und das Colosseum in Rom" von Rudolf von Alt mit 160.000 Euro. Überraschend sei auch das erzielte Meistbot von 160.000 Euro für eine mythologische Szene aus der Werkstatt Bartholomäus Sprangers, das zuvor auf nur 5.000 bis 8.000 Euro geschätzt wurde.

"im Kinsky" übt sich nun "im langen Atem", wie Geschäftsführer Otto Hans Ressler in einer Aussendung schreibt, "vor allem die (doch) unerwarteten Erfolge der letzten Auktionen haben uns jedenfalls tief Luft holen lassen". (APA)

 

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