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10.11.2001 - Ausstellung
BIOGRAPHIE


Elke Krystufeks Haare sind jetzt kurz. Die lange braune Lockenmähne ist Geschichte - und zwar österreichische Kunstgeschichte. Denn die 31jährige gilt heute mit ihren provokanten Performances, Bildern, Photographien, die ihren eigenen Körper und ihre Sexualität der Öffentlichkeit preisgaben, neben den Hohenbüchler-Zwillingen Irene und Christine als die international erfolgreichste Künstlerin ihrer Generation, als Shooting-Star der Wiener Kunstszene der neunziger Jahre.

1994 erregte sie einen Skandal, als sie sich bei der Eröffnung der "Jetztzeit"-Ausstellung in der Wiener Kunsthalle auszog und eine Masturbationsshow bot.

Geboren 1970 in Wien, aufgewachsen in der Hinterbrühl, besuchte sie kurz Arnulf Rainers Meisterklasse an der Akademie für bildende Künste. 1997 hatte sie eine Einzelausstellung in der Wiener Secession, 1998 war sie Österreichs Vertreterin bei der Biennale in São Paulo. Sie fehlt bei fast keiner Gruppenausstellung über österreichische Künstler wie etwa gerade in Shanghai oder Warschau. In Österreich ist sie gerade bei "Reisen ins Ich" in der Sammlung Essl vertreten. Ihre Bilder erzielen am Markt derzeit Preise bis zu 200.000 S (14.535 €), Objekte bis zu 300.000 S (21.802 €). [*]



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