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| Schließung
des Kunstraum Innsbruck befürchtet Die Verantwortlichen des 1996 gegründeten "Kunstraum Innsbruck" befürchten die Schließung ihrer Einrichtung. Innsbruck (APA) -Die Existenz sei massiv gefährdet, hieß es am Donnerstag. Es drohe die Schließung Ende Juni 2003, sollten Subventionen der öffentlichen Hand ausfallen.Seit der Gründung werde unter extremen finanziellen Bedingungen gearbeitet, da die angestrebte Grundfinanzierung zu gleichen Teilen durch Stadt, Land und Bund (zusammen 70 Prozent) bis heute nicht erreicht worden sei. Ein gesichertes Arbeiten 2003 sei nur mehr möglich, wenn das Land Tirol und das Bundeskanzleramt in gleicher Höhe wie die Stadt Innsbruck unterstützen. Es sei längst Usus, dass überdurchschnittlicher persönlicher Arbeitseinsatz und persönliche finanzielle Beteiligung viele Kulturbetriebe aufrechterhalte. Damit werde aber die Politik von ihrer Verantwortung entbunden ihren Bildungsauftrag zu erfüllen und im Sinne der Vielfalt Kultur bereitzustellen. Von den politischen Vertretern wurde gefordert, die Subvention des Landes Tirol auf die Höhe der Unterstützung durch die Stadt Innsbruck anzuheben, das seien Euro 145.000. Der selbe Betrag werde vom Bundeskanzleramt, Sektion Kunst, eingefordert. In den vergangenen sieben Jahren wurden im Kunstraum 737 Ausstellungen organisiert und 27 Publikationen veröffentlicht. Der Titel der aktuellen Ausstellung lautet "Schokolade, was denn sonst." aus der Sammlung Rolf Ricke, in Zusammenarbeit mit dem Neuen Museum in Nürnberg 26. April bis 21. Juni 2003. 2003-05-08 10:17:22 |