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"Zur Vorstellung des Terrors" (bis 28. August, Di-So
10-18h, Do 10-20h, Sackstraße 16, www.neuegalerie.at) ist eine
Kunstausstellung und keine Zeitgeschichte-Schau; sie ist aber ergänzt
durch eine Bibliothek, Vitrinen mit Dokumenten der linksradikalen Szene,
aus der sich die RAF löste, und viele Spielfilme und Dokumentationen, die
man sich ganz ansehen kann. Dazu sehr viele Zeitungsausschnitte (stark
vertreten: "FAZ", "Süddeutsche", "Bild"), chronologisch geordnet: von 1967
(Student Benno Ohnesorg wird bei einer Demonstration erschossen, worauf
Gudrun Ensslin mit "Gewalt kann nur mit Gewalt beantwortet werden"
reagiert) über 1968 (Warenhaus-Brandstiftung in Frankfurt), 1972
(Sprengstoffanschlag auf das US-Corps in Frankfurt), 1976 (Selbstmord
Meinhofs) und 1989 (Ermordung von Alfred Herrhausen, Vorstandssprecher der
Deutschen Bank) bis 1998 (Auflösungserklärung der RAF). Im
Rahmenprogramm spricht u. a. am 2. Juli Klaus Pflieger über die
Geschichte der RAF (Moderator: Co-Kurator Peter Weibel). Am 4. Juli
diskutieren Peter Pilz und Michael Fleischhacker bei einer
"Presse"-Veranstaltung über die Bedeutung der RAF für Österreich.
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