Kunst aus 90 Jahren in Burgenlands Landesgalerie

Foto © APA
Mit einer Ausstellung in den Räumlichkeiten der ehemaligen Stallungen von Schloss Esterhazy in Eisenstadt begleitet die Landesgalerie das Jubiläumsjahr "90 Jahre Burgenland". Unter dem Motto "KS - 796" - in Anlehnung an die Inventarnummer eines der Exponate - werden von 13. April bis 29. Mai 74 Werke heimischer Künstler gezeigt, die in den letzten neun Jahrzehnten entstanden sind.
Das älteste Bild, das in der Schau zu sehen ist, stammt von Karl Schuster. Es entstand im Jahr 1921 und trägt den Titel "Burg Landsee". Besucher können auch die derzeit jüngste Neuerwerbung der Landesgalerie betrachten: Von der Wahlburgenländerin Doris Dittrich stammt das Ölbild mit der Bezeichnung "Dreamscape COBH II".
Zu sehen sind in der Jubiläumsausstellung, die Kulturlandesrat Helmut Bieler am 12. April um 19 Uhr eröffnet, unter anderem Werke von Anton Lehmden, Sepp Laubner, Wander Bertoni, Wolfgang Horwath sowie Arbeiten von Fria Elfen und Birgit Sauer. Auch das Bild "KS - 796", das der Ausstellung ihren Namen gab und die Burg Güssing zeigt, kann bewundert werden. Es stammt vom Eisenstädter Franz Elek-Eiweck, der nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1950 das Amt des Bürgermeisters ausübte.
Die künstlerischen Sammlungen des Landes Burgenland umfassen mittlerweile an die 6.800 verschiedene Kunstwerke, so der Leiter der Landesgalerie, Rudolf Götz zur APA. Die Ursprünge gehen weit über das Jahr 1921 hinaus. So besitzt das Land beispielsweise einige Stiche aus dem 17. Jahrhundert, die früher im Landesmuseum aufbewahrt wurden.















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