| INNSBRUCK. Seit 1983 setzt sich der Imster Gebhard Schatz
als Künstler in der unterschiedlichsten Form mit Feuer und
Licht auseinander. Wo sich ein Event anbietet, ist Schatz mit
dabei, bei der EXPO in Hannover im vergangenen Jahr genauso
wie erst kürzlich bei der Ausstellung der Tiroler
Künstlerschaft in Lappland.
„Die Ästhetik des Infernos interessiert mich“, so Gebhart
Schatz, das offene Licht ebenso wie das künstliche. Aus
künstlichem in der Form von 76 je eineinhalb Meter langen, von
der Decke baumelnden Leuchtstoffröhren hat er in der Galerie
Nothburga einen flimmernden Lichterwald installiert. Nach dem
Zufallsprinzip schnappen die Leuchten nach ihrem
Lebenselixier, dem Strom, woraus ein Tanz des Lichts entsteht,
der durch die Spiegel an den Galeriewänden virtuell ins
Unendliche fortgesetzt wird. |