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22.04.2002 - Ausstellung
Schätze für Holleins Mönchsberg-Museum
Tom Krens (Guggenheim) und Mikhail Pietrovsky (Eremitage) unterstützen das Hollein-Museum im Salzburger Mönchsberg.


Machbar und sinnvoll. So urteilten Tom Krens, Leiter des Guggenheim-Museums in New York, Mikhail Pietrovsky, Direktor der Eremitage von St. Petersburg, und Wilfried Seipel, "General" des Wiener Kunsthistorischen Museums, über das Hollein-Museum im Salzburger Mönchsberg (MiM). Dies erklärten die drei bei einer Diskussion Samstag in der Mozartstadt. Das "MiM" könne mit viel mehr als den vorhergesagten 300.000 Besuchern pro Jahr rechnen, wurde unisono betont.

Laut Krens hat das Guggenheim-Bilbao im ersten Jahr 1,4 Millionen und danach rund 1,1 Millionen Besucher jährlich angelockt. Pietrovsky erinnerte an seine weltweit 2,5 Millionen Besucher und sagte, der Bau sei für Salzburg ein Gewinn. Seipel kündigte an, man werde im Zuge der Zusammenarbeit der drei Museen Kunstwerke austauschen und diese auf der ganzen Welt zeigen. "Es geht aber auch ohne Salzburg" (Seipel).

Wie häufig Ausstellungen zu welchem Preis und in welcher Qualität nach Salzburg kommen würden, darüber war im Detail noch nichts zu erfahren. Doch seien genügend Schätze vorhanden, versprachen die drei Direktoren, um "die Wüste zwischen München und Wien" (Seipel) zu beleben. Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden betonte, das Geld der Stadt für das Museum liege bereits auf der Bank.



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