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derStandard.at | Kultur 
08.07.2002
20:26 MEZ
"Fünf starke Frauen"
Gehrer und die "gelebte Gleichbehandlung"

Foto: APA/Artinger
Fünf Frauen (v. li.): Eva-Maria Höhle, Brigitte Böck, Elisabeth Gehrer, Gabriele Zuna-Kratky, Johanna Rachinger

Wien - Kulturministerin Elisabeth Gehrer bestellte Georg Rizzi zum Präsidenten des Denkmalamts, Klaus Albrecht Schröder zum Chef der Albertina, Edelbert Köb zum Direktor des Museums moderner Kunst. Eigentlich werden fast alle Bundesmuseen - von der Österreichischen Galerie über das Naturhistorische Museum bis zum MAK - und auch das Leopold Museum von Männern geleitet. Zudem legte Helga Dostal ihren Job nieder, nachdem Wilfried Seipel, Chef des Kunsthistorischen Museums, das von ihr geleitete Theatermuseum gegen ihren Willen - mit Gehrers Billigung - übernommen hatte.

Am Montag gab es dennoch einen Fototermin unter dem Titel "Fünf starke Frauen für die Kultur in Österreich": Die Ministerin posierte zusammen mit Gabriele Zuna-Kratky, der Direktorin des Technischen Museums, Johanna Rachinger, der Direktorin der Nationalbibliothek, und den beiden Frauen, die sie unlängst, wie berichtet, zu Höherem berufen hatte.

Die Juristin Brigitte Böck, 1944 in Innsbruck geboren, leitet seit 1. Juli die Kultursektion und den Restitutionsbeirat. Die Kunsthistorikerin Eva-Maria Höhle, 1948 in Hem- stedt (Deutschland) geboren, ist seit 1. Juni Generalkonservatorin des Bundesdenkmalamts. Diese Bestellungen seien "gelebte Gleichbehandlung", sagte Gehrer. Und Seipel überreichte jeder Dame eine rote Rose. (trenk/DER STANDARD, Printausgabe, 9.7.2002)


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