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Cool: Das einzige Adjektiv, das für immer cool ist, ob
ohne Sonnenbrille oder (noch besser) mit. Regiert spätestens, seit Miles
Davis 1950 "The Birth of the Cool" verkündete. Kühl: Die Eindeutschung
hat eher schon ein Ablaufdatum: vielleicht 31. 12. 2005?
Up-to-date: Hat seine beste Zeit hinter sich. Hip: Hipster
verwenden das Wort sparsam, nicht so Hip-Intellektuelle wie Diedrich
Diederichsen, der das Begriffspaar definiert hat. Groovy: Hatten wir
schon lange nicht. Klingt aber nett nach indophilem Schrebergarten.
Fett: Zunächst Gütesiegel für Beats, später für alles andere. Lustig
auch "phatt" geschrieben. Krass: Dieses Adjektiv entlarvt den
deutschen Hiphopper wie einst "lecker" den Feriengast. Pop: So here to
stay wie "Rock'n'Roll". Im Gegensatz zum Begriff "Rock", dem stets
potenzielle Peinlichkeit, weil Ironie-Armut anhaftet. Mega: Tat als
verstärkende Vorsilbe gute Dienste. Der Vorschlag, es schrittweise durch
"Giga" (109), "Tera" (1012), "Peta" (1015) und "Exa" (1018) zu ersetzen,
blieb kabarettistisch.
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