
"Die Herausforderung der Zukunft wird darin bestehen, Komplexität für alle durchschaubar und nutzbar zu gestalten", erklärte Stocker. Es gehe dabei um Technologiekompetenz, vor allem aber auch um die soziale Kompetenz des Einzelnen, die den Menschen befähige, eigenständig über den Einsatz von Technologien zu entscheiden, so Schöpf.
Praxisbezug
Die diesjährige Ars Electronica widmet sich konkreten Aufgabenstellungen wie beispielsweise der leichteren Bedienbarkeit von Computerprogrammen. Zudem wird die Rolle der Kunst als Avantgarde und Experimentierfeld inmitten der steigenden Flut von Informationen, Optionen und permanenten Veränderungen beleuchtet.
Kurator des Themensymposiums des Festivals ist der renommierte US-Grafikdesigner und Forscher John Maeda. Die Ars Electronica wird auch in diesem Jahr von Vorträgen, Diskussionen und Künstlergesprächen in unterschiedlichen Formaten bestimmt. Künstler, Software-Designer und Wissenschaftler erörtern Strategien, Theorien und Lösungen für den Umgang mit Komplexität. Ausstellungen, Konzerte und Performances bilden weitere Schwerpunkte des Programms. (APA)