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Malerische Selbsterfahrung

Der St. Antoner Malerin Ulrike Stubenböck widmet die Haller Galerie Engl ihre aktuelle Ausstellung.

HALL. Die in Telfs lebende 45-Jährige ist Prandstetter-Schülerin. Die pure Malerei ist ihr Metier, weder das Abbilden des Wirklichen noch das Erzählen von Geschichten.

Allein um das Erforschen von Strukturen, von Farbnuancen und Farbräumen geht es der sensiblen Künstlerin, um das Finden ihrer eigenen Identität mit den Mitteln der Malerei.

In die Haller Galerie Goldener Engl hat Stubenböck zwei Zyklen mitgebracht: "Inner Series" und "Variation Series". Was sie prinzipiell unterscheidet, ist allein die Größe der einzelnen Bilder.

Bei "Inner Series" breitet sich die Malerin auf großen, mit Kreide grundierten Leinwänden aus. In vielen Schichten von Ölfarbe spachtelt Stubenböck bis zu vier Farben auf ihre Malgründe, die sich durch die breite Spachtel vermischen, wodurch reizvolle, sich in vertikalen oder horizontalen Schichten ausbreitende Nuancen entstehen.
Strukturiert wird die Malfläche allein durch den horizontal geschichteten streifigen Spachtelgestus, der sich schuppenartig zu überlagern scheint. Das Produkt sind spröd meditative Bilder, helle und dunkle, monochrome und bunte, Tag- und Nachtbilder, optimistische und depressive, sinnliche und kühle.
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Galerie Goldener Engl, Unterer Stadtplatz 5, Hall; bis 9. März, Dienstag bis Freitag 15 bis 18.30 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 12.30 Uhr
2003-02-13 15:41:34