"Nicht diskutieren, sondern explodieren"
"Laut und deutlich schimpfen und sagen, was uns nervt", heißt es in der Einladungs-Mail. Weiter: "einmal nicht diskutieren, sondern explodieren". Grund zum Ärger hätten W. U. T. allemal, von der Theaterreform bis zum Umstand, dass der gegenwärtige Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) dem Mastermind von W. U. T, Aichhorn, bisher einen persönlichen Termin im Kulturamt verweigert habe.
W.U.T. schreitet mit Tiraden mutig voran
Wie groß der Zuspruch an Schimpfwütigen sein wird, vermag Aichhorn nicht abzuschätzen. Jedenfalls werden W. U. T. mutig voran schreiten und mit ihren Tiraden beginnen. Ursprünglich hätte die Beschimpfung innerhalb des Theaters im Künstlerhaus abgehalten werden sollen, doch nach anfänglichem Interesse habe Intendant Christian Pronay sich doch nicht von der Attraktivität jener "ersten Wiener Sommerattraktion", wie der Event in der Einladung bezeichnet wird, überzeugen lassen. Folglich habe man eben eine Demonstration vor den Toren des Theaterhauses angemeldet.
Aktion mit Folgen: "Keine Ahnung"
Welche Folgen die Aktion haben könnte, kann sich Aichhorn nicht vorstellen: "Keine Ahnung. Vielleicht kriegen wir dann gar kein Geld mehr". Was er täte, wenn der zu beschimpfende Politiker selbst vorbei käme? "Das hoffe ich nicht, denn dann müsste ich ihn beim Schimpfen auch noch anschauen". (APA)