Die Viennafair als Austauschplatz für neue Welten
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Team Viennafair: Eckart Nussbaumer (v.r.n.l.), Georg Schöllhammer und Hedwig Saxenhuber. Foto: Reed Exhibitions
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Neue Leitung für Viennafair: Hedwig Saxenhuber und Georg Schöllhammer.

12. bis 15. Mai auf dem Messegelände.
Wien.
(bbb) Das neue leitende Paar der siebten Viennafair (12. bis 15. Mai
2011), Hedwig Saxenhuber und Georg Schöllhammer, setzt auf eine
flexiblere Architektur durch Johannes Porsch. Nicht nur in einem von der
ÖMV gesponserten Teil für junge türkische Positionen, sondern insgesamt
soll der Charakter eines Platzes im Zentrum wie vor einer Karawanserei
im Orient entstehen.
Die Halle auf dem Messegelände Wien wird insgesamt genützt für die
offenere Standarchitektur und eine Gartenrandzone. Passend soll auch der
diskursive Austausch durch Theorieangebot in Seminaren – begleitet von
Kochaktionen bekannter Künstler – für die Sammler größer sein, weitere
Angebote sind eine Performance-Nacht und intensivierte Kunstvermittlung
durch Aktionen des polnischen Künstlers Pawel Althamer.
Involviert in dessen Angebot, Kunstproduktion sichtbar zu machen,
sind prominente Gäste und Studenten aus Bratislava, Warschau und Wien,
die Skulpturen aus Naturmaterialien nach einem Modell erarbeiten.
Gerwald Rockenschaub hat mit Grafiker Alexander Rendi ein neues Logo und
weitere künstlerische Interventionen zur Kommunikation der Messer
gestaltet. Man gibt sich also teils institutionskritisch, man versucht
für junge Künstler, Galerien und Sammler Unterstützungen zu erweitern.
Zentral ist aber der durch ein gutes Programm hoffentlich steigerbare
Verkauf der bis jetzt 124 zugelassenen Galerien.
Einzelpräsentationen
Neben einem großen Anteil aus Österreich kommen 75 Galerien aus dem
Ausland, davon nur 26 aus Westeuropa und der Rest aus Südosteuropa, den
Emiraten, Mexiko und Zentralasien. Belgien, Portugal und Finnland sind
neu dabei, aus dem Osten bleibt Polen führend, Bosnien ist zurück,
Estland und Lettland sowie Bulgarien, Rumänien, die Slowakei und
Tschechien sind zum Teil schon alte Bekannte. Wieder gibt es eine "Zone
1" mit Einzelpräsentationen, dabei viele Positionen aus dem Osten, der
ja inhaltlich auch für renommierte Museen interessant ist. Letztere sind
wieder neben der Angewandten und der Kunstuniversität Linz auch aus
Niederösterreich gut vertreten.
Link
Website Viennafair
Printausgabe vom Donnerstag, 24. März 2011
Online seit: Mittwoch, 23. März 2011 17:36:00