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Kunstberichte

Otto-Mauer- Preis geht an Isa Rosenberger

Aufzählung Foto- und Videokünstlerin wird ausgezeichnet.

Wien. Ausgangspunkt für die Arbeiten der Foto- und Videokünstlerin Isa Rosenberger sind häufig Denkmäler. An den steinernen Zeugen der Vergangenheit arbeitet sich die 39-Jährige ab. Dieses Jahr wird sie für ihr unermüdliches Schürfen in der Vergangenheit mit dem renommierten Otto-Mauer-Preis für bildende Kunst ausgezeichnet.

Besonders interessiert sich die in Wien lebende Künstlerin für politische Umbrüche und deren Folgeerscheinungen. Naheliegend, dass Rosenberger häufig das postsozialistische Europa und die dortigen Veränderungen im städtischen Raum zum Sujet erhebt. Gern bindet siedabei auch Zeitzeugen in ihre künstlerische Produktion als Mitautoren ein.

Die Jury möchte mit ihrer Wahl "sowohl die inhaltlichen als auch die formalen Qualitäten von Rosenbergers Arbeit im Umgang mit Vergangenheit und Gegenwart" auszeichnen. Überreicht wird der mit 11.000 Euro dotierte Preis am 2. Dezember von Bischof Egon Kapellari. Von 5. bis 21. Dezember stellt das Jesuiten Foyer ihre Arbeiten aus.

Printausgabe vom Dienstag, 11. November 2008

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