


Linz - "NextComic" wächst und "geht aufs Land hinaus", wie der Linzer Kulturreferent, Vizebürgermeister Erich Watzl (V), am Montag in einer Pressekonferenz erklärte: Das Festival findet in seiner dritten Auflage von kommenden Freitag bis 11. März an 19 Locations in der Landeshauptstadt, Wels und Gmunden statt. Die Veranstalter setzen auf Intermedialität und zeigen den Einfluss von Comics auf Film, Mode, Design, Literatur und Animation.
Achde, seit 1993 Zeichner des Cowboys "Lucky Luke", ist erstmals in Österreich zu Gast. Er stellt in der Kunstsammlung des Landes Oberösterreich aus und präsentiert sein neuestes Werk. Festivalleiter Gottfried Gusenbauer sieht darin "ein Signal, dass Comics die Kunsthäuser erobern". Was früher häufig als "Schund" abgetan wurde, hat Einzug in die Alltagskultur gehalten. Daher findet "NextComic" auch an so unterschiedlichen Orten wie einem Einkaufszentrum, Bankfilialen und einem Theater statt.
Das Linzer Ars Electronica Center beherbergt während des Festivals ein "Mangarium". Besucher können ihren eigenen Fisch zeichnen und ihn durch eine 3D-Wasserwelt schwimmen lassen. Das OK Offene Kulturhaus Oberösterreich widmet sich den sogenannten Paper Toys, die in den 1990er-Jahren in Hongkong aus künstlerisch modifizierten Actionfiguren entstanden sind. Interessierte Gäste können genauso zur Schere greifen wie der renommierte kroatische Paper-Toy-Artist Marko Zubak, der vor Ort einen Animationsfilm produzieren wird.
In der Shopping Mall Passage wird der japanische Verkleidungstrend "Cosplay" gezeigt, bei dem sich Jugendliche nach dem Vorbild ihrer Anime- und Manga-Helden eigene Kostüme nähen. Rotraut Susanne Berner erzählt Grimms Märchen in Form von Comics und präsentiert sie in der Grottenbahn am Pöstlingberg. Manuele Fior wiederum hat Schnitzlers "Fräulein Else" an gezeichnete Kunst angelehnt adaptiert und bringt das Stück im Theater Phönix auf die Bühne. Der Linzer Karikaturist Gerhard Haderer startet anlässlich seines bevorstehenden 60. Geburtstages im Kunstmuseum Lentos seine Ausstellungstour. Neben einer Comicbörse mit alten Kostbarkeiten, Raritäten und Figuren gibt es mehrere Signiertermine mit Künstlern.
Das Budget des Festivals bezifferte Gusenbauer mit rund 55.000 Euro und verwies im Zusammenhang mit Sponsoring darauf, dass Werbung zu Comics immer dazugehört habe: "Die Spinatproduktion in Amerika ist durch 'Popeye' um 40 Prozent gestiegen." Laut Watzl erhält die Veranstaltung heuer 25.000 Euro aus dem Restmitteltopf von Linz09. Er sieht im Festival die Chance einer Markenbildung für die Stadt. (APA)
In den letzten Tage wurde in China wieder mit Polizeigewalt gegen Oppositionelle und Journalisten vorgegangen
Plakate in Fußgänger- und Fahrradtunnel zerschnitten
Das Leopold-Museum braucht Geld - Also verkauft man Schieles
Christoph
Meiers prekäre Skulpturen verdeutlichen in der Secession Kreisläufe in
der Kunst und damit auch eine gewisse Ziellosigkeit
Im
Espace Louis Vuitton in Paris führen verschiedene Künstler ihre Flucht
in die Ferne vor. Am überzeugendsten sind die von Lucy und Jorge Orta
entwickelten Zelte, symbolische Zufluchtsorte mitten in der Antarktis
Der Wiener Kunsthandel lockt neuerdings in der Liga "billig bis moderat" - Für eifrige Käufer gibt's auch noch Mengenrabatt
Von
Herwig Weiser sind hauptsächlich seine "zgodlocators" aus granulierter
Computer-Hardware bekannt. Die Galerie Lisa Ruyter zeigt daher eine
sehr umfassende Schau seiner "Filmarbeiten"
Oberösterreichische Pragmatik und absurde Zusatzräume: Das junge Büro Hertl.Architekten aus Steyr kann bereits ein beeindruckend umfangreiches OEuvre vorweisen
Mette
Tronvoll fertigt fotografische Porträts im Geiste August Sanders. Die
Landesgalerie Linz zeigt nun erstmals in Österreich eine Werkschau der
norwegischen Künstlerin
Baubetrieb meldete Konkurs an - Museumsdirektorin wendet sich in Schreiben an Unterstützer
Mit
"Surreale Dinge - Skulpturen und Objekte von Dalí bis Man Ray"
konzentriert sich die Kunsthalle Schirn in Frankfurt am Main ganz auf
dreidimensionale Objekte
In Wien lebende Architekt setzte sich gegen 138 Bewerber durch
Otto-Breicha-Preisträgerin Ilse Haider zeigt bis 10. April Fotografien und Objekte im Rupertinum
Einblicke in Ateliers und Labors am 10. März
Zaha Hadids kühnes, neues Opernhaus im chinesischen Guangzhou wird eröffnet
Die Kunsthalle Wien stellt den georgischen Künstler Andro Wekua als künftigen Shootingstar vor
Für spektakuläre Verbrennungsaktionen bekannt
Auktion im Dorotheum: Kunst und Antiquitäten? Der Begriff Varia täte treffender konvenieren
Die
Arco in Madrid feiert ihren 30. Geburtstag in russischer Gesellschaft -
Zum Messejubiläum gab es außerdem Köpferollen und einen Relaunch
Die fortlaufende Serie von Fotografien mit dem Titel "Urban Utopias" von Virginia Nimarkoh in Klagenfurt zeigt, dass sich der Mensch niemals von seinem Ursprung trennen kann
Die
Pin-Ups von Mel Ramos, ausgestellt in der Albertina, deutet man als
Persiflagen der Werbung - Kunsthistorikerin Sigrid Ruby sieht vielmehr
aus dem "Playboy" kopierte Posen
"Der Zeitpunkt ist heikel" - Veranstalter wollten sich mit der Ausstellung keinen Ärger mit den chinesischen Behörden einhandeln
Ausstellung über politisches Design im China der 60er und 70er Jahre
Holzstatue von Pharao Tutanchamun abgängig
Rückblick auf italienische Künstlerbewegung unter dem Titel "Che fare?" mit selten zu sehenen Exponaten aus Liechtenstein
Gemälde war 1973 gestohlen worden
In London übertrafen die Zeitgenossen-Auktionen Spitzenwerte aus besseren Zeiten, anno 2008
Pierre Bonnard Spitzenreiter bei Christie's
Mehr als 2.000 Werke des Fotografen künftig in den Häusern LACMA und Getty zu sehen
Die phänomenale Ausstellung "Move - Kunst und Tanz seit den 60ern" im Münchener Haus der Kunst
Schau mit 300 Leihgaben von u.a. Wiener Museen wie Leopold Museum, Belvedere und Albertina
Das Belvedere macht dem Leopold Museum mit einer Schiele-Schau Konkurrenz
Impressionisten und Vertreter der Moderne heizten 2010 wieder die Rekordmaschinerie an - Kommende Woche steht der Saisonauftakt in London auf dem Programm
Wie
wird Kunst in der Erinnerung und in kunstgeschichtlichen Lesarten
verfälscht? Das ist wiederkehrendes Thema von Agnieszka Polska
Preis für Arbeiten zum zum Thema Urheber- und Kunstrecht ausgelobt
Fußballspielen bei 45 Grad im Schatten? Die WM 2022 im Wüstenemirat Katar stellt die Architektur auf die Probe
Salzburg Museum übernimmt Betreuung der Skulpturen
Austellungen
auch zur "Slow Architecture" von Alexander Brodsky und Glenn Murcutt -
Klage über weithin fehlende Sammlungsstrategie in Österreich
Spielerisches Info-Projekt für die 54. Kunstbiennale
Innsbrucker Kunstmesse "Art" feiert ihr 15-Jähriges mit einer Sonderschau
In der Galerie Ruzicska stellt François Morellet einmal mehr seine Liebe zur Geometrie unter Beweis
Amerikanischer Autor des Holocaust-Comic "Maus" erhielt in Angouleme den Grand Prix - Lust für ihren Debüt-Band mit dem Prix Revelation geehrt
"Schaurig schön": Das Kunsthistorische Museum heftet sich quer durch alle Sammlungen auf die Fährte monströser Tiergestalten
Der Künstler bestreitet seine 60. Aktion am 15. und 16. Februar in der New Yorker Mike Weiss Gallery
Auktionshaus 2010 mit Plus von 53 Prozent
Mathilde ter Heijne beschäftigt sich aus feministischer Perspektive mit Rollenbildern der Frau
Hundert Kilogramm warten Porzellan bei Sotheby's
342
Millionen Euro und ein Paar weißer Handschuhe, so die Bilanz der
Impressionisten. Jetzt wartet in London die Riege der Zeitgenossen
Aufregung um den Nachlass von Giorgio Vasari, dem Vater der Kunstgeschichte
Belgiens Paradesurrealist René Magritte und Christie's bilden eine unschlagbare Allianz
Kleine Philosophie zur Kartografie von Mahony in der Galerie Layr Wuestenhagen
Otto-Mauer-Preisträgerin Katrina Daschner hat in der Galerie Krobath ein neo-burlesques Setting installiert: "Flamingo Massacre".
Eine
Reflexion über künstlerische Strategien der Erinnerung im Postnazismus
- Von Katharina Morawek und Nora Sternfeld - Aus der Zeitschrift der IG Bildende Kunst
Das
Wien Museum widmet Trude Fleischmann, die in den 1920er Jahren u.a. mit
Bewegungsstudien nackter Tänzerinnen für Aufsehen sorgte, seine jüngste
Ausstellung
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.
