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| Traum und
Wirklichkeit Zeichnungen und Skulpturen von Gunter Damisch aus 15 Jahren in der Reither Galerie Schmidt REITH/A. Der ehemalige "junge Wilde" ist inzwischen sehr erwachsen geworden, hat zu seiner ganz spezifischen Handschrift und professoralen Ehren an der Wiener Akademie der bildenden Künste gefunden.Vor vier Jahren hat die Galerie Schmidt ihre obligate spätsommerliche Großausstellung Gunter Damisch gewidmet. Die Ölbilder von Gunter Damisch, in denen sich bunte Farbmassen zu stacheligen Wesen formen, sind verdammt dekorativ. Poetischer, weil viel malerischer und formal spröder, sind die Arbeiten auf Papier des 46-Jährigen, denen Schmidt - neben einigen Skulpturen - die aktuelle Ausstellung widmet. Damischs dreidimensionale Objekte sind erzählerisch, fast naiv in ihrer skurrilen Märchenhaftigkeit. Dabei sind sie in der Technik der verlorenen Form hergestellte Bronzen, die wie ausgeschnitten anmuten und partiell bunt bemalt sind. Parallel zu seinen Ölbildern und Skulpturen arbeitet Gunter Damisch immer auf Papier. Auch hier gehen Traum und Wirklichkeit, Mikro- und Makrokosmos, Organisches und Amorphes eine aufregende Liaison ein. Die in der Galerie Schmidt zu sehende Auswahl an Zeichnungen und Gouachen ist aber auch der Beweis einer Emanzipation, das Loslösen von einer vehementen jugendlichen Expressivität hin zu einer konzentrierten Gestik in Farbräumen. _________________________________________ Galerie Schmidt, Neudorf 40, Reith im Alpbachtal; bis 15. Juni, Montag bis Freitag 9 bis 12, 15 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr 2004-05-21 16:23:43 |