| 1957 geboren in Schärding am Inn
Einzelausstellungen 1990 Galerie Felshof, Pörtschach 1992 Kunstverein, Passau 1994 Galerie Spitzbart, Vorchdorf 1995 Kulturknopf, Taufkirchen 1996 Galerie MAERZ, Linz Katalog 1997 Galerie Spitzbart, Gmunden Dum Umeni (Künstlerhaus), Budweis 1998 Galerie Eder, Linz 1999 Im Gewölbe, Enns 2000 Kubinhaus, Zwickledt 44er Haus, Leonding 2001 Schlossgalerie, Schärding 2002 Landesbildungszenszetnrum Schloß Zell/Pram 2003 Galerie in der Schmiede, Pasching 2004 Schloßgalerie Schärding 2005 Galerie Pehböck, Peg 2007 Galerie in der Schmiede,Pasching
Ausstellungsbeteiligungen 1994 Design Center, Linz Katalog 1996 St. Anna Kapelle, Passau Katalog 1997 Galerie Spitzbart, Vorchdorf kunst wien 1998 Schloß Peuerbach Galerie Eder, Linz 1999 Con Animo, Seekirchen/W. Galerie Eder, Linz 2000 Galerie Pehböck, Perg kunst wien Galerie Eder, Linz 2001 Galerie in der Schmiede, Pasching 2002 Galerie Lang, Wien 2003 kunst wien u. Kunst.Messe.Linz 2005 Galerie 422, Gmunden
A N N U N C I A Z I O N E – Versuch einer Annäherung
- eine Annäherung an die Technik alter Meister - eine Annäherung an die Kompositionen bzw. Kompositionsweisen alter Meister - eine Annäherung an Inhalte alter Meister
- eine Annäherung an die Figur bzw. an den Begriff „Maria“ - eine Annäherung an die Figur bzw. an den Begriff „Engel“ - eine Annäherung an Figuren und deren Haltungen - eine Annäherung an Figuren und deren Empfindungen - eine Annäherung an Figuren und deren Beziehungen
- eine Annäherung an entsprechende Räume bzw. Räumlichkeiten in denen etwas passiert oder möglich ist oder vorstellbar ist
Die
Arbeiten sind teilweise (wie) unvollendet - und zeugen vom sich
Einlassen auf Neues, Ungewisses, Unerwartetes; nichts desto weniger das
Ziel vor Augen, auf Essentielles vorzustoßen.
Eigentlich eine Zumutung für den Betrachter, zumindest bei oberflächlicher Betrachtung. Nur wer sich Zeit nimmt, sich ebenso e i n l ä ß t wie der Maler, wird letztlich in hohem Maße Bereicherung erfahren. Der Vorteil des Betrachters ist es, über eine Vorgabe, eine Vorlage, eine Einstiegshilfe zu verfügen.
1)
Auf meinen Studienreisen ( Louvre, Uffizien, . . . ) haben mich Bilder
von der Gottesmutter immer besonders berührt. Nicht nur Verkündigungen,
sondern auch Madonnen, Pietas, Himmelfahrten, usw.
2) An das
diesbezüglich - bei näherer Betrachtung oder besser bei tiefer
Versenkung - Unvorstellbare, Undenkbare, Nichtnachvollziehbare kann man
sich bestenfalls herantasten, versuchen sich a n z u n ä h e r n . Und
dazu t r e i b t es einen oder nicht. 3) Und so wie in den
Farbfeldern der Durchblick - und Neulandbilder (Sie erinnern sich) gibt
es auch in den Arbeiten dieser Ausstellung eine für den Betrachter
hoffentlich interpretierbare, nicht aber eindeutig erklärbare, für mich
jedenfalls intime Angelegenheit. Man kann als Maler zwei Dinge
gleichzeitig tun. Etwas darstellen und etwas verbergen. Das macht die
Malerei vielleicht für alle Beteiligten spannend.
vom 22.03.2007 |