

Wien - Das Wiener "Museum auf Abruf" bekommt eigene Ausstellungsräume. Eröffnet werden sie am 19. Juni, und zwar in den ehemaligen Wigast-Räumlichkeiten in der Felderstraße direkt neben dem Rathaus. Kunstwerke aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Stadt Wien sollen dort künftig vier Mal jährlich präsentiert werden, teilte Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny am Mittwoch mit.
Am Dienstag beschloss der Gemeinderatsausschuss für Kultur einstimmig die Betriebsförderung in der Höhe von 342.000 Euro für das Museum für Juni bis Dezember 2007. Auf einer Gesamtfläche von 1.500 Quadratmeter werden bisher verstreute Einrichtungen wie Museum, Artothek, Startgalerie und Depot unter einem Dach zusammengeführt.
Die Sammlung zeitgenössischer Kunst der Stadt Wien ist mit ihren 16.500 Werken eine der größten ihrer Art in Österreich, hieß es in der Mailath-Aussendung. Mit prominenten Künstlern von Siegrun Appelt bis Othmar Zechyr bietet sie einen Querschnitt heimischer Kunstproduktion seit 1951.
Mit dem Fokus auf die eigene Sammlung ergebe sich für das Museum auf Abruf eine einzigartige Positionierung innerhalb der österreichischen und internationalen Museumslandschaft, hieß es. Auf Basis der Sammlung sind jährlich drei Themenausstellungen sowie eine Gastausstellung einer vergleichbaren ausländischen Institution geplant. (APA)