


Wien - Schrift und Text waren in den Arbeiten des in Wien lebenden Künstlers Martin Strauß (geb. 1957 in Wasserburg am Inn) wiederkehrende Elemente, die er insbesondere für seine Plakatprojekte im öffentlichen Raum nutzte.
Zu den letzten größeren Arbeiten des Künstlers, der ebenso wie sein Zwillingsbruder Stephan zunächst Philosophie, dann Kunst studierte, zählen die Fassadengestaltungen für das Festival der Regionen 2009 (mit Karl-Heinz Ströhle) oder für das Mak 2004 (mit Otto Mittmannsgruber).
Martin Strauß starb vergangene Woche 53-jährig nach langer, schwerer Krankheit in Wien. (kafe/ DER STANDARD, Printausgabe, 24./25./26.12.2010)
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Martin
wir werden dich immer lieben und in unseren herzen behalten. Jeder, der
dich kennenlernen durfte war sofort begeistert von dir.
anm.: zu seinen letzten grösseren arbeiten gehört auch das im früjhar 2010 erschienene buch: "sanktionen",
welches auch in der print ausgabe des standard über einige ausgaben hinweg diskutiert wurde.
die
"berichtenswertigkeit" hat immer etwas mit relevanz zu tun - diese
besteht entweder für eine grössere öffentlichkeit oder auch nur einen
einzelnen berichterstatter. insofern spricht die tatsache, dass hier
von martin strauss die rede ist für sich.
ich habe nicht gefragt "warum gibt es hier überhaupt einen artikel
über martin strauss", sondern mein bedauern darüber geäussert, dass in
der vergangenheit nicht öfter über seine arbeit berichtet wurde
(ausnahme standard).
dieses bedauern hat weder etwas mit verklärung noch dem versuch zu tun, kunst als wichtiger zu proklamieren als sie ist.
im übrigen sind näherinnen durchwegs respektable personen und
solche vergleiche, auch in anbetracht der ernsthaftigkeit des
ereignisses, unangebracht...
Nur
soviel: auch das Leben und Werk eines Künstlers ist idR. grundsätzlich
nicht berichtenswerter. Kunst und Künstler (vor allem die
steuergeldsubventionierte) überschätzen sich hierzulande recht gern -
und erwarten das auch von der Öffentlichkeit.
Mir war der Mann unbekannt, ich habe mir gerade ein paar Plakate
angesehen...naja...nicht gerade bahnbrechend, war doch alles schon mal
da...
Sie mögen das anders sehen.
dann sparen Sie sich gefälligst Ihr "Nur so viel: blabla", das hier niemanden interessiert.
Das ist autoritäres Besserwissertum, offensichtlich von jemandem,
der keine Ahnung von der Materie hat, einfach nur fehl am Platz bei all
jenen, denen diese Nachricht zu Herzen geht.
...selbst im online_standard kommt die Kunst erst nach dem Sport, Etar etc.
Wem interessiert im "Kulturland Österreich" (Eigendefinition) ein gegenwärtger Bildender Künstler wie Martin Strauss?
Selbst wenn die künstlerischen Arbeiten international anerkannt
sind, interessant wird er/sie hier in A erst dann, wenn mit ihn/ihr in
Politik/Fremdenverkehr sich punkten lässt.
Martin - du fehlst uns!

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